Im Mai 2006 besuchten 50,9 Mio. Europäer mindestens einmal eine Seite, die mit Jobsuche, Aus- und Weiterbildung und Karriereentwicklung beschäftigt. Dies entspricht 30 Prozent der Onliner - also der Menschen, die das Internet nutzen. Die Ergebnisse gehen auf eine Studie des Marktforschers
Comscore zurück.
Insgesamt haben Webseiten der Kategorie Job und Karriere ein Besucherplus von 22 Prozent verzeichnet. Spitzenreiter sind die Norweger. Dort klicken 47 Prozent der Onlinenutzer auf eine Karriere-Website. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen im unteren Mittelfeld. Europaweiter Marktführer ist in der Kategorie mit großem Abstand
Monster, das seinen Hauptsitz in den USA hat.
Im Mai 2006 suchten 9,2 Mio. Europäer Monster auf. An zweiter Stelle rangiert europaweit die
Bundesagentur für Arbeit
mit 3,8 Mio. unique visitors (einzelnen Nutzern), gefolgt von der französischen ebenfalls staatlichen Arbeitsagentur ANPE
www.anpe.fr, die 3,4 Mio. unique visitors verzeichnet hat. Untersucht wurden Webseiten mit Angeboten zu Jobsuche, Karrierehilfen und Training.
Die Top-User sind nach Norwegen in Schweden und Frankreich zu finden. Deutschland liegt auf Platz neun. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Nutzung von Online-Stellenbörsen in Belgien um 10,3 Prozentpunkte von 29,6 Prozent auf 39,9 Prozent am kräftigsten zugenommen. Auch in Österreich, das unter den 15 untersuchten Ländern auf Platz elf liegt, hat die Zahl der Jobsucher im Netz zugenommen. Waren es im Mai 2005 noch 17,8 Prozent, sind es ein Jahr später schon 24,6 Prozent. Die Schweiz belegt mit 24,1 Prozent Platz 12. Kai-Uwe Deininger, Pressesprecher von Monster Worldwide Deutschland, erklärt dazu:
Die guten Ergebnisse für Norwegen und Schweden sind wahrscheinlich auf die hohe Internetpenetration in diesen Ländern zurückzuführen
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