Eine von dem Markforschungsinstitut
Academic Data in Essen durchgeführte Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass 68 % der deutschen Wohnbevölkerung zwischen 16- und 65 Jahren einen Zugang zum Internet haben. 6 % der Befragten nutzen diesen allerdings nicht.
Rund ein Drittel der befragten 16- bis 65-Jährigen (32 %) haben keine Möglichkeit, das Internet zu nutzen. Dabei bestehen durchaus signifikante Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Während lediglich 24 Prozent der befragten Männer keine Möglichkeit der Internet-Nutzung haben, liegt dieser Anteil bei Frauen deutlich höher, nämlich bei 45 Prozent. Von denjenigen, die prinzipiell Zugang zum Internet hätten, nutzen 6 Prozent - vorwiegend ältere Befragte - das Internet trotzdem nicht.
Was die Nutzungshäufigkeit angeht, findet die Umfrage heraus, dass 55 Prozent der Onliner täglich surfen und 27 Prozent mehrfach pro Woche das Internet nutzen. 17 Prozent nutzen es seltener. Hier finden sich je nach Geschlecht signifikante Unterschiede. So liegt der Anteil der täglichen Nutzer bei den Männern bei 63 Prozent, bei den Frauen lediglich bei 46 Prozent. Auch das Alter spielt eine Rolle: 64 Prozent der bis 30-Jährigen nutzen das Internet täglich, bei den über 30-Jährigen sind es 52 Prozent.
68 Prozent befragten Onliner nutzen das Internet überwiegend zum Einkaufen, 56 Prozent beteiligen sich an Auktionsbörsen und wiederum 68 Prozent rechechieren im Netz. Die neuen Interaktionsmöglichkeiten des Web 2.0, bekannt sind hier vor allem die sogenannten Blogs, werden vergleichsweise wenig genutzt und spielen vor allem für jüngere Internetnutzer eine Rolle (siehe Artikel:
Web 2.0 noch weitgehend unbekannt).
Die Umfrage fand im Oktober 2006 statt (13.10.06 und 16./17.10.06). Es wurden 1008 Personen der allgemeinen Wohnbevölkerung Deutschlands zwischen 16 und 65 befragt.