Bereich net.werker Bereich Experten Bereich Presse Bereich Einsteiger Bereich Experten
Logo der Stiftung Digitale Chancen
Über die Stiftung
Service für Experten
Schriftgrad ändern  
Schriftgrad 1Schriftgrad 2Schriftgrad 3
   Start    Suche News    Termine  Forum    Newsletter    Broschüren    Kontakt


Internetnutzung in Deutschland > Artikel
Zugangsorte finden:
:   

  ::  detailliert suchen
  ::  Zugangsort melden

EU-Programm 'Mehr Sicherheit im Internet' erfolgreich

Quelle: PM EU Kommission, IP/06/1512 vom 06.11.06

EU-Programm 'Mehr Sicherheit im Internet' als wegweisend gelobt

Eine unabhängige Evaluation bescheinigt dem EU-Programm 'Mehr Sicherheit im Internet', welches sich für die sichere Internetnutzung besonders auch durch Kinder einsetzt, große Erfolge bei der Bekämpfung illegaler und schädlicher Online-Inhalte bei gleichzeitiger Wahrung der Meinungsfreiheit. Die Empfehlungen dieser Sachverständigen werden bei der Durchführung des Programms 'Mehr Sicherheit im Internet' von 2007 bis 2008 Berücksichtigung finden. Das aktuelle Programm findet zudem bereits Anwendung als Modell zur sicheren Internetnutzung in anderen Regionen der Welt.

Wir haben in sehr kurzer Zeit einen sehr langen Weg zurückgelegt, so Viviane Reding, EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien. Seit vielen Jahren fördert das Programm 'Mehr Sicherheit in Internet' mit Erfolg eine sicherere Nutzung des Internet und anderer Online-Technologien, vor allem durch Kinder, sowie die Bekämpfung illegaler und schädlicher Inhalte von der Kinderpornographie bis zum Rassismus. Die Kommission hat an die Industrie appelliert, für die Sicherheit von Kindern energischer die Initiative zu ergreifen.

Die Evaluation des Aktionsplans für mehr Sicherheit im Internet wurde in der ersten Jahreshälfte 2006 durch unabhängige Sachverständige durchgeführt. Ihre Schlussfolgerungen unterstreichen die allgemeine Bedeutung dieses europäischen Programms. Interessengruppen sehen die EU als Vorkämpfer, da sie das Problem illegaler und schädlicher Inhalte bereits früh erkannt hat. Heute dienen Form und Konzept des Aktionsplans für mehr Sicherheit im Internet als Modell in vielen anderen Ländern, in der Region Asien-Pazifik sowie in Nord- und Lateinamerika für Strategien zur Bekämpfung derartiger Online-Inhalte und gleichzeitigen Wahrung der Meinungsfreiheit.

Die Sachverständigen heben auch die Effizienz des Programms hervor. Zu seinen wichtigsten Ergebnissen zählen: ein europäisches Netz von 21 nationalen Meldestellen, bei denen Endnutzer illegale Internetinhalte anonym anzeigen können, sowie 23 nationale Sensibilisierungszentren zur Förderung von mehr Sicherheit im Internet für Kinder, Eltern und Lehrer. Nach Informationen von INHOPE, dem internationalen Verband der Internet-Meldestellen, wurden 2005 etwa 65 000 Anzeigen zwecks weiterer Maßnahmen und Nachforschungen an nationale und internationale Justizbehörden weitergeleitet.

Um dieses gute Ergebnis noch auszubauen, ist für den Zeitraum 2005-2008 im EU- Programm für mehr Sicherheit im Internet ('Safer Internet Plus') eine Verknüpfung von Meldestellen und Sensibilisierungszentren vorgesehen. Pilotprojekte zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Meldestellen und Justizbehörden werden ab 2007 finanziert. Intensivere Unterstützung wird von den Mitgliedstaaten benötigt, um die Bekanntheit der Meldestellen bei den Endnutzern zu verbessern und eine engere Zusammenarbeit zwischen Meldestellen und anderen Interessengruppen zu fördern, insbesondere Polizei und Anbieter von Internetdiensten. Der Koordinator von INSAFE, das von 26 Bildungsministerien gegründete öffentliche Konsortium European Schoolnet Partnership, soll einen Dialog mit den nationalen Behörden sowie zwischen Lehrern und Sensibilisierungszentren erleichtern.

Auch Beiträge von Kindern sind für die Erkennung von Problemen und die Entwicklung angemessener Lösungen unverzichtbar. Das neue von der EU finanzierte Projekt EUkids online wird genaueren Aufschluss über den Umgang von Kindern mit dem Internet und ihr derzeitiges Risikobewusstsein liefern. Um Möglichkeiten des Einsatzes von Filtertechnologien vor allem bei Eltern und Schulen besser bekannt zu machen, finanziert die Kommission außerdem eine Bewertung derzeit verfügbarer Filtersoftware und -dienste (SipBench). Die ersten Ergebnisse werden im Dezember diesen Jahres erwartet.


Die EU-Kommission hat zum Thema zwei aktuelle Mitteilungen veröffentlicht:

Mitteilung über die Durchführung des mehrjährigen Gemeinschaftsprogramms zur Förderung der sichereren Nutzung des Internet und neuer Online-Technologien (Safer Internet Plus): http://europa.eu.int/information_society/activities/sip/programme/evaluations/index_en.htm

Mitteilung über die abschließende Bewertung des mehrjährigen Aktionsplans für mehr Sicherheit im Internet (2003-2004); siehe: http://europa.eu.int/information_society/activities/sip/programme/evaluations/index_en.htm

Weitere Informationen:

Programm der Kommission für mehr Sicherheit im Internet: http://ec.europa.eu/saferinternet

Meldestellen: http://www.inhope.org/

Sensibilisierungszentren: http://www.saferinternet.org/

EUKids Online: http://www.eukidsonline.net


Im Angebot der SDC seit 09.11.06 (jch)

Europäische Kommission

Alle im SDC-Portal verfügbaren News, Artikel und weitere die Europäische Kommission betreffende Materialien finden Sie unter dem folgenden Link:

Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.

Verwandte
Themenbereiche:
Internationale Aspekte, Jugendschutz, Sicherheit




 Nach oben

Copyright 2012, SDC.