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Umfrage Allensbacher Institut: Mehrheit für Verbot von Killerspielen

Jeanette Christu, Stiftung Digitale Chancen
Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach vom 10.01.07

Aus Anlass der nach dem Amoklauf in Emsdetten aufgeflammten Diskussion über die Wirkung von Gewaltdarstellungen im Fernsehen, auf Videos und bei Computerspielen hat das Institut für Demoskopie Allensbach eine Umfrage durchgeführt. Die Umfrage steht unter der zentralen Fragestellung: "Sollte man Gewaltdarstellungen in Filmen und Computerspielen verbieten?".

Während sich Psychologen und Pädagogen längst nicht einig sind, ob es überhaupt eine erhöhte Gewaltbereitschaft unter jungen Leuten gibt und ob diese durch Gewaltdarstellungen im Fernsehen, auf Video und in Computerspielen geschürt werden könnte, spricht sich die Mehrheit der Befragten für ein Verbot von Gewaltdarstellungen im Fernsehen und in Videospielen aus: 65 Prozent wären für ein solches Verbot, 22 Prozent dagegen.

Als Problem eines Verbots von gewaltverherrlichenden Spielen kann jedoch die potentielle Verfügbarkeit im Internet gesehen werden. 60 Prozent der Befragten äußern trotzdem die Ansicht, dass ein Verbot viele Jugendliche von Killerspielen fernhalten würde. 34 Prozent halten ein Verbot aufgrund der Möglichkeit, sie dann immer noch illegal im Internet herunterladen zu können, für wirkungslos und daher unsinnig.

Die Interviews wurden zwischen dem 1. und 12. Dezember mit 2077 in Deutschland lebenden Personen ab 16 Jahren durchgeführt.

Der Bericht steht auf den Seiten des Instituts für Demoskopie Allensbach zur Verfügung.


Mehr erfahren Sie unter:
http://www.ifd-allensbach.de

Im Angebot der SDC seit 18.01.07 (jch)

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