Pünktlich zu seinem 5. Geburtstag geht das Internetportal und Magazin
gesche.online mit verändertem Outfit und neuem Namen ans Netz:
www.frauenseiten.bremen.de ist die neue Adresse in Bremen und der Region für
alles, was für Frauen informativ und interessant ist.
"Mitschreiben - mitreden!" ist das Leitmotiv der frauenseiten.bremen. Das
Besondere dieses Portals: Frauen können nicht nur Informationen abrufen,
sondern gestalten die Inhalte selbst, indem sie ihre Artikel,
Veranstaltungen, Kommentare oder Bilder ins Netz stellen.
Internet-Interessierte - von Anfängerinnen bis zu erfahrenen Nutzerinnen -
erhalten dabei Unterstützung von den Profis in der Redaktion. Ein fester
Stamm von freiwilligen Redakteurinnen arbeitet regelmäßig mit.
Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, dieses erfolgreiche und
bundesweit einzigartige Projekt zu erhalten und auszubauen
, so die
Landesbeauftragte für Frauen, Ulrike Hauffe.
Frauen erwerben
Medienkompetenz und tragen aktiv dazu bei, dass Themen und Inhalte, die für
Frauen wichtig sind, im Internet deutlicher präsent sind. Die Gelder aus dem
Landesmedienprogramm sind gut investiert und beispielhaft für eine kluge
Wirtschaftsförderung des Landes Bremen. Dies zeigt, wie mit geringem
Finanzvolumen und Augenmaß dauerhafte Ergebnisse erzielt werden können.
Das Portal begann seine Erfolgsgeschichte als Projekt der Bremischen
Gleichstellungsstelle. Die bremen.online GmbH entschloss sich 2006, das
Frauenportal nach dem Auslaufen der Anschubfinanzierung durch die
Landesregierung und den Finanzsenator in das Stadtinformationssystem
bremen.online zu integrieren.
Das Konzept, Nutzerinnen an der Gestaltung
des Portals zu beteiligen, passt gut in die Gesamtstrategie von
bremen.online. Das Vorgängerprojekt hat von Anfang an auf Ideen des 'Web
2.0' gesetzt, lange bevor der Begriff aufkam. Inzwischen setzt sich diese
Form des interaktiven Internets immer stärker durch
, betont Geschäftsführer
Dr. Stephan Klein. Durch die Verschmelzung der beiden Datenbanken ergeben
sich Synergieeffekte, die den Komfort und die Nutzungsfreundlichkeit
erhöhen. So greift beispielsweise die Suche von bremen.de nun auch auf alle
Inhalte der frauenseiten.bremen zu.
Finanzsenatorin Karoline Linnert freut sich über das erfolgreiche Projekt.
Wir haben das Portal von Beginn an finanziell und mit Know How unterstützt.
Die Nutzung digitaler Medien ist für uns als Finanzbehörde seit langem ein
wichtiges Thema. Bremen ist auf dem Gebiet der Software-Entwicklung für
Verwaltungsprozesse bundesweit führend. In Bremischen Behörden werden im
Rahmen des "E-Government", also der elektronischen Verwaltung, zunehmend
Dienstleistungen auf elektronischem Wege für Bürgerinnen und Bürger
angeboten. Dies macht es notwendig, immer mehr Menschen mit den interaktiven
Möglichkeiten dieser Medien vertraut zu machen. Dazu tragen Projekte der
Bürgerbeteiligung wie die frauenseiten.bremen erheblich bei. Bremen hat mit
solchen Projekten auch hier die Nase vorn.
Mit der Integration des Frauenportals in bremen.de wurden auch Design und
Navigation überarbeitet. Der Internetauftritt ist nun "barrierefrei", also
auch für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen nutzbar und bietet
sieben Themenrubriken von Beruf und Bildung über Gesundheit, Gesellschaft
und Politik, Sport und Freizeit, Leben mit Kindern, Kunst und Kultur bis hin
zu Lebenskunst.
Inzwischen verzeichnet das Portal über 250.000 Seitenzugriffe im Monat und
ist zu einer wichtigen regionalen Plattform für Information und Austausch
geworden. Seit dem Start vor fünf Jahren haben bereits über 300 Autorinnen
rund 2.000 Artikel verfasst und unzählige Veranstaltungen angekündigt. Rund
um die Freiwilligenredaktion hat sich ein fester Stamm von Autorinnen
etabliert. Für die freiwilligen Autorinnen bleiben die Redaktionsräume und
ein regelmäßiger offener Redaktionstreff dank der Kooperation zwischen der
Bremischen Gleichstellungsstelle mit der bremen.online GmbH erhalten.
Die frauenseiten.bremen werden kontinuierlich weiterentwickelt, so dass mit
diesem Angebot künftig noch mehr Frauen in Bremen, Bremerhaven und in der
Region erreicht werden.
Im Internet:
www.frauenseiten.bremen.de