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Norton Online Report 2009: Deutschland schätzt Risiken der Internetnutzung hoch ein

Yvonne Zerbe
Quelle: Symantec

Das Unternehmen Symantec hat bereits zum zweiten Mal den Norton Online Living Report in Auftrag gegeben, um Einblicke in die schnell wechselnde Technologie- und Internetnutzung und die soziale Beeinflussung der Technik in Bezug auf Familien und Einzelpersonen zu erhalten. Der diesjährige Report 09 hat 9.000 Erwachsene und Kinder aus 12 verschiedenen Ländern zu ihrem Verhalten im Netz befragt. Befragt wurden Nutzer aus Kanada, USA, England, Frankreich, Deutschland, Italien oder Schweden.

Die Untersuchung zeigt, wie unterschiedliche die einzelnen Länderergebnisse sind und verdeutlicht auch das Verhalten in Deutschland: Insgesamt sagen 10 Prozent der befragten Kinder aller Länder, dass die Risiken der Internetnutzung die Leistungen überwiegen. Laut Studie ist Deutschland das risikoscheueste Land, denn hier sagen 26 Prozent der Erwachsenen, das die Risiken bei der Internetnutzung schwerer wiegen als der Nutzen.

Ein weiteres interessantes Ergebnis ist, dass insgesamt 5 Prozent der in allen Ländern befragten Erwachsenen es nicht mögen, mit neuen Webseiten oder Kommunikationswerkzeugen des Internets zu lernen. In Deutschland und Japan sind es sogar 12 Prozent! Zudem sagt die Studie, dass das Vertrauen der elterlichen Fürsorge in Deutschland extrem hoch sei. 81 Prozent der Befragten seien sich sicher zu wissen, wo sich ihr Kind im Internet aufhielte. Jedoch berichteten nur zwei Drittel der Kinder, die Eltern wüssten wirklich, was sie täten.

Der Report berichtet auch in einer untersuchten Gruppe, die als "E-Family" bezeichnet wird. Sie macht 14 Prozent der online-Bevölkerung aus, hat starke familiäre Bande und einen hohen Anteil an der Internetnutzung. Mehr als zwei Drittel dieser Gruppe sagen, dass das Internet ihre familiären Beziehungen verbessert hat. So ist es auch kein Wunder, dass 62 Prozent dieser Gruppe ein Profil in einem Sozialen Netzwerk hat, im Vergleich zu den 49 Prozent aller Befragten. Im Report wird die "E-Family" als Trendsetter bezeichnet, denn sie haben Technologie in ein einen Gewinn für die Familie verwandelt.

Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien scheinen laut Studie auch insgesamt Beziehungen zu verbessern, immerhin sind sieben von zehn der weltweit befragten Erwachsenen dieser Auffassung. Die Menschen sind allerdings ganz unterschiedlich miteinander verbunden: E-Mail ist die Grundlinie, denn 92 Prozent kommunizieren auf diese Weise mit Freunden und Familie. Insgesamt 42 Prozent aller Befragten nutzen eine Web-Cam, im Ländervergleich ist der Gebrauchsanteil in China mit 74 Prozent, in Indien mit 68 Prozent und in Brasilien mit 66 Prozent besonders hoch. Immerhin haben sogar 14 Prozent der Nutzer durch das Internet romantische Beziehungen wieder aufleben lassen. Vorreiter sind Indien mit 37 Prozent und Brasilien mit 25 Prozent der Onliner.

Der vollständige Norton Online Living Report steht auch online zur Verfügung.


Mehr erfahren Sie unter:
http://www.nortononlineliving.com

Im Angebot der SDC seit 09.04.09 (yze)

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Themenbereiche:
Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein




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