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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat einen Forschungsbericht zum Thema "Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur" veröffentlicht, der sich mit Medienbildung in der Gesellschaft beschäftigt. Digitale Medien sind heutzutage ein fester Bestandteil unserer Informations- und Wissensgesellschaft, doch die Anwendung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien wird aus technischer und sozialer Sicht immer komplexer. Dies wird am Beispiel des Internets deutlich: Die Nutzer müssen in der Lage sein, Inhalte zu bewerten und sorgsam mit sich und ihren persönlichen Daten umzugehen. Medienkompetenz muss daher auf vier Ebenen gefördert werden: In den Bereichen "Information und Wissen", "Kommunikation und Kooperation", "Identitätssuche und Orientierung" sowie "Digitale Wirklichkeit und produktives Handeln".
Wichtige Ziele sind, die Kompetenzen zur besseren Integration auf dem Arbeitsmarkt und zum Entgegenwirken der Digitalen Spaltung innerhalb der Gesellschaft zu fördern sowie die Medienbildung zu stärken. Der Begriff Medienbildung beutet die Integration von Medien in den Alltag sowie kommunikative Fähigkeiten für das Begreifen medialer Inhalte und setzt voraus, dass Rezipienten durch die Medien ihre Persönlichkeit weiter entwickeln können. Dementsprechend sind Medienkompetenz, Sozial oder Fachkompetenz wichtig, um Medien reflektiert zu nutzen. Die Anforderungen variieren je nach Themenbereich:
Die digitalen Medien bieten die Chance, sich zu erproben und im Hinblick auf Vernetzung oder Interaktivität zu experimentieren. Hierfür ist jedoch ein Mindestmaß an Medienkompetenz gefragt, die durch Pädagogen und Experten vermittelt wird. Die Digitalen Medien bergen jedoch das Potential, sozial benachteiligte Kinde rund Jugendliche anzusprechen sowie junge Menschen zu ermuntern, sich ihrer eigenen Fähigkeiten mehr bewusst zu werden. Daher sollte Medienbildung an unterschiedlichen öffentlichen Orten stattfinden, beispielsweise in Einrichtungen der Jugendarbeit und der Lehrerfortbildung. Die Studie ist beim Bundesministerium für Bildung und Forschung erhältlich.