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Zu einem ersten Workshop der beteiligten Akteure haben sich 30 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen und Unternehmen im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie getroffen. Ziel des Workshops war die Vorstellung der drei Programme der Initiative sowie das gegenseitige Kennenlernen eines erweiterten Kreises von Beteiligten.
Der Vertreter des Ministeriums, Regierungsdirektor Manfred Rupprich, das die Initiative verantwortet, betonte in seiner Begrüßung den Wunsch, möglichst viele Akteure in die Initiative einzubinden, damit diese während der dreijährigen Laufzeit erfolgreich sein könne. Das Ziel, mehr Menschen für die Internetnutzung zu interessieren und sie zu einem sinnvollen Umgang damit zu befähigen, sei nach wie vor eine dringliche Aufgabe, die auch angesichts der aktuellen Zahlen des (N)ONLINER Atlas 2009 nichts von ihrer Bedeutung verloren habe.
Die drei Partnerorganisationen BAGSO Service GmbH, Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit und die Stiftung Digitale Chancen setzen dabei auf eine gemeinsame Strategie, die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in verschiedenen Rollen einbindet. Im Rahmen des Workshops stellten sich daher sowohl Organisationen vor, deren Mitarbeitende im Rahmen der Initiative für die Aufgabe der Heranführung an das Internet qualifiziert werden sollen, als auch Organisationen, die durch ihre eigenen Angebote in der Lage sind, Menschen für die Übernahme einer Internetpatenschaft zu gewinnen.
Mit dem Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Ulm - ZAWiW sowie die Institut FIM - Neues Lernen von der Universität Erlangen sind zwei Organisationen an der Umsetzung des Programms 'Erlebnis Internet' der BAGSO beteiligt, die über langjährige Erfahrung in der Ansprache von Seniorinnen und Senioren verfügen.
Ebenfalls an die Gruppe der Seniorinnen und Senioren wendet sich die Plattform Feierabend.de, die unter ihren Mitgliedern für die Idee der Patenschaften aus dem Programm des Kompetenzzentrums werben wird. Auch der Rentenservice der deutschen Post hat seine Bereitschaft zur Unterstützung des Patenprogramms bekundet.
Mit dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf - DVBS, der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien - abm sowie der Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau - ZGF in Bremen stellten sich drei Kooperationspartner vor, deren Pilotprojekte in der Initiative im Programm ‚Inklusive Internet‘ durch die Stiftung Digitale Chancen begleitet und evaluiert werden. Die Erkenntnisse aus den Pilotprojekten werden in die Durchführung weiterer Maßnahmen einfließen. Einbezogen in die Entwicklung eines Trainingscurriculums durch die Stiftung ist die von verschiedenen Unternehmen getragene Initiative IT-Fitness, die sich für die Förderung der Berufsfähigkeit einsetzt und auf ihrer Website Schulungsinhalte bereitstellt. An der Durchführung von Schulungen für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende hat das deutsche Rote Kreuz Interesse bekundet.
Für die Initiative D21 sicherte deren Geschäftsführerin zu, 'Internet erfahren' durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu begleiten sowie sie u. a. durch die Bereitstellung von Schulungsräumen bei den Mitgliedsunternehmen zu unterstützen. Die Vertreterin der evangelischen Landeskirche stellte deren Plattform www.unserezeiten.de für die Generation 59+ vor und bekundete das Interesse, die ehrenamtlichen Mitarbeitenden durch die Initiative qualifizieren zu lassen. Einen bunten Strauß von Ideen für die Zusammenarbeit hatte der Vertreter des KnowWare-Verlags mitgebracht, dessen Publikationen zum kleinen Preis über IT-Anwendungen informieren. Auch die Postbank, die mit ihrem Online-Banking Angebot eine große Zahl von Kunden erreicht, möchte mit der Initiative 'Internet erfahren' kooperieren, ebenso wie das Pflegenetzwerk AWO SANO der Arbeiterwohlfahrt in Potsdam, das sich an pflegende Familienangehörige wendet und in diesem Bereich ein großes Potenzial für die Unterstützung durch das Internet sieht.
Wir bieten eine Vielzahl von Angeboten, betonten die Organisatorinnen,
wie man sich in unsere Initiative ‚Internet erfahren‘ einbringen kann. Dieser Akteursworkshop bildet dabei den Auftakt, doch das Netzwerk wird an vielen Stellen weiter wachsen und wir freuen uns auf weitere Kooperationspartnerinnen und -partner, denn nur gemeinsam können wir die Aufgabe der Digitalen Integration bewältigen.