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Online-Weihnachtseinkäufe: 1,4 Millionen Nutzer haben ihr Geschenk schon im Netz gekauft, ein Preisvergleich lohnt sich aber immer

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und der Branchenverband BITKOM teilt in diesem Zusammenhang mit: 14,3 Millionen Deutsche werden voraussichtlich in diesem Jahr ihre Geschenke für die Lieben online kaufen. 8,6 Millionen Deutsche seien zudem noch unentschlossen, haben aber grundsätzlich Interesse daran, Produkte im Netz käuflich zu erwerben. Außerdem haben bereits 1,4 Millionen Onliner ihre Geschenke im Netz erstanden. Laut einer BITKOM-Meldung erfreuen sich Computerspiele, Mobilfunktelefone, Flachbildfernseher und Digitalkameras bei Konsumenten großer Beliebtheit. Dieser Trend wird auch von der GfK Gruppe, die regelmäßig Daten über die Entwicklungen des Marktes der technischen Gebrauchsgüter erhebt, bestätigt.

Die aktuellen Zahlen zum Gesamtmarkt der Elektrogeräte in Deutschland, die von dem GfK Index ermittelt wurden, zeigen: In den Bereichen Informationstechnologie, Unterhaltungselektronik und im Segment Foto konnten im 3. Quartal 2009 Umsatzgewinne verzeichnet werden. So weist insbesondere der Fotobereich im Vergleich zum 3. Quartal 2009 ein Umsatzwachstum von 1,4 Prozent auf. Zurückzuführen sei dies laut GFK auf die Verkäufe von Fotozubehör, denn hier stieg die Nachfrage an digitalen Bilderrahmen oder auch Kameraobjektiven. Laut GfK steigt die Nachfrage im Weihnachtsgeschäft weiter an.

Der GfK Index zeigt, dass es auch Zuwächse in der Unterhaltungselektronik gab. Betrug dort das Marktvolumen im 1. Quartal 2009 2.808 Millionen Euro, im 2. Quartal 2009 nur noch 2.061 Millionen Euro, waren es im 3. Quartal 2009 schon wieder 2.374 Millionen Euro. Zu den Geräten dieser Sparte zählen MP3-Spieler, Spielkonsolen oder Fernseher, wobei das Fernsehsehsegment mehr als die Hälfte der Unterhaltungselektronik ausmacht. Wachstumssteigernd erwiesen sich hier laut Gfk unter anderem Fernsehgeräte mit Full HD Auflösung (hochauflösend) oder mit Internetfunktionalität, die nachgefragt wurden.

In der Warengruppe der Informationstechnologie sind weiterhin positive Entwicklungen erkennbar: So lag das Marktvolumen im ersten Quartal 2009 bei 2.602 Millionen Euro, im zweiten Quartal 2009 bei 2.330 Millionen Euro und im 3. Quartal steig es auf 2.418 Millionen Euro. Beim Vergleich der Umsätze des ersten bis dritten Quartals 2009 mit den Umsätzen aus dem ersten bis dritten Quartal 2008 ergibt sich ein Plus von 4,4 Prozent. Ausschlaggebend für diesen Trend sei laut GfK insbesondere das Interesse an mobilen Rechnern.

BITKOM-Präsident Professor August-Wilhelm Scheer gibt in einer BITKOM-Pressemitteilung wichtige Verbrauchertipps: So sollten Käufer bei neuen technologischen Produkten auf den Preis, die Qualität, die Benutzerfreundlichkeit und den Händlerservice achten. Außerdem sollte bei Weihnachtseinkäufen das Sortiment von Internethändlern sowie von den Händlern des Einzelhandels ganz gezielt miteinander verglichen werden. Laut BITKOM können Käufer von Hightech-Produkten im Internet die Waren um 9 Prozent billiger erhalten. Dies schließt aber nicht die Versandkosten mit ein und auch der Beratungsservice fehlt. Ein Preisvergleich lohnt sich also immer: Laut BITKOM ergab eine Preisuntersuchung von 3.000 Online-Geschäften und 11.000 Einzelhändlern, dass die Preise von Flachbildfernsehern zwischen 1.240 und 1.649 Euro lagen, das ist immerhin eine Preisspanne von 409 Euro.

BITKOM gibt außerdem bekannt, dass gerade in der Altersgruppe der 18 bis 44-Jährigen ein großes Interesse bestünde, Im Netz einzukaufen: Jeder Dritte kauft demnach in dieser Altersgruppe online die Geschenke. Senioren sind etwas zurückhalternder im Bereich E-Commerce, nach Angaben von BITKOM tätigen in der Altersgruppe der Nutzer ab 60 Jahren nur 3 Prozent ihre Einkäufe übers Internet. Zudem seien auch Geschlechterunterschiede erkennbar, denn während 23 Prozent der Männer Geschenke online kaufen, können sich nur 18 Prozent der Frauen dafür begeistern.




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