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Das Unternehmen Deloitte berät in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting sowie Corporate Finance und hat jetzt einen Report zum Thema "Xmas 2009: the rebound?" (Weihnachten 2009: der Aufprall?) veröffentlicht. Befragt wurden Verbraucher in West- und Osteuropa sowie Südafrika. Für jedes Land wurde ein eigener Report erstellt, in Deutschland nahmen 1.754 Personen ab 18 Jahren an der Untersuchung teil. Der Fokus der Ergebnisse liegt darin, dass Einkaufsverhalten der Deutschen während der Weihnachtszeit zu untersuchen. Dabei soll die Nutzung des Internets für Weihnachtseinkäufe eine besondere Beachtung finden.
Die Teilnehmer der Untersuchung wurden gefragt, in welcher Weise sie das Internet zum Shoppen nutzen würden: Lediglich 18 Prozent der Deutschen gaben an, das Internet gar nicht nutzen zu wollen, 28 Prozent recherchieren und vergleichen Produkte im Internet, 21 Prozent kaufen Produkte oder Dienstleistungen im Netz und 26 Prozent recherchieren und vergleichen Preise. Bei der Frage, wo die Weihnachtseinkäufe getätigt werden, gaben hingegen 58 Prozent der Deutschen an, in einem traditionellen Kaufhaus alle Besorgungen zu machen, 50 Prozent der Deutschen kaufen bei Web Shops ein, 29 Prozent sogar bei Internetauktionen und 18 Prozent bevorzugen die lokalen Geschäfte.
Außerdem wurde erfragt, was der wichtigste Grund der Studienteilnehmer sei, Weihnachtseinkäufe im Internet zu tätigen. Hier stimmten mit 78 Prozent die meisten Deutschen zu, dass es sehr einfach sei, die Produkte nach Hause liefern zu lassen. Außerdem möchten 63 Prozent durch die Interneteinkäufe überfüllte Geschäfte vermeiden und 56 Prozent meinten laut Studie, dass das Internet ihnen eine größere Auswahl bietet. 32 Prozent sagten hingegen, sie hätten nicht so viel Zeit, um regulär einkaufen zu gehen. Zum Vergleich: Die europäische Auswertung der Studie ergab, dass insgesamt 59 Prozent aller Europäer die Auffassung teilen, es sei sehr einfach, sich die Einkäufe nach Haus liefern zu lassen und 57 Prozent der Europäer wollen überfüllte Geschäfte vermeiden.
Eine weitere Studienfrage lautete, welche Typen von Webseiten bevorzugt würden: Bei den deutschen Studienteilnehmern zeigte sich, dass Ebay und Amazon von 77 Prozent genutzt werden und damit in der Bewertung ganz oben stehen. 53 Prozent der Deutschen surfen auf Seiten, die Preise vergleichen und 33 Prozent halten sich auf Webseiten von Warenhäusern auf. In Europa stehen hingegen Webseiten die Preise vergleichen, ganz hoch im Kurs, 48 Prozent der Europäer halten sich auf diesen Seiten auf. Die Untersuchung hat auch erforscht, was die Hautgründe sind, auf keinen Fall im Internet einzukaufen. An dieser Stelle gaben 55 der Deutschen an, sie würden es bevorzugen, Produkte real zu sehen und auch anfassen zu können. 43 Prozent der deutschen Teilnehmer wollen hingegen nicht auf das Einkauferlebnis verzichten.
Eine andere Frage beschäftigte sich damit, wie die Befragten ihre Kaufkraft im Vergleich zur Weihnachtszeit des letzten Jahres einschätzen. Die Mehrheit der Befragten mit höherem Einkommen sehen ihre Kaufkraft als stabil an: 46 Prozent der durchschnittlichen Personen sagten, dass sie genau so viel Geld zum Ausgeben haben, 41 Prozentgaben an, weniger Geld zur Verfügung zu haben und 13 Prozent meinten, sie hätten sogar mehr Geld. Außerdem wurde erfragt, welche Geschenke die Untersuchungsteilnehmer gerne bekommen würden: 44 Prozent der Deutschen freuen sich über Bücher, 40 Prozent über Bargeld, 30 Prozent würden gerne CD´s beziehungsweise Musik zum Fest der Liebe bekommen und immerhin 14 Prozent wünschen sich einen Laptop.