Bereich net.werker Bereich Experten Bereich Presse Bereich Einsteiger Bereich Experten
Logo der Stiftung Digitale Chancen
Über die Stiftung
Service für Experten
Schriftgrad ändern  
Schriftgrad 1Schriftgrad 2Schriftgrad 3
   Start    Suche News    Termine  Forum    Newsletter    Broschüren    Kontakt


Internetnutzung in Deutschland > Artikel
Zugangsorte finden:
:   

  ::  detailliert suchen
  ::  Zugangsort melden

BVDW: 10 Tipps für sicheres Online-Shopping im Web 2.0

Quelle: Bundesverband Digitale Wirtschaft

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat aktuell zehn Tipps veröffentlicht, mit deren Hilfe sich gefälschte Rezensionen in Online-Shops und Diskussionsforen, auf Blogs und Bewertungs- sowie Preisvergleichsportalen aufdecken lassen. Der Hintergrund: Gerade bei der Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken, einem neuen Fernseher oder Notebook lassen Nutzer sich oft von der Meinung anderer Onliner inspirieren.

Die Leitlinien für sicheres Online-Shopping im Social Web:

  1. Ausreichend viele Empfehlungen
    Nutzer sollten sich einen Überblick darüber verschaffen, wie viele Empfehlungen zu einem Produkt bereits abgegeben wurden. Zehn bis fünfzehn Aussagen zu einem bestimmten Produkt machen die Aussagen tatsächlich vertrauenswürdig.

  2. Aktualität der Empfehlungen
    Onliner sollten bei Bewertungen von Produkten auch auf die Aktualität der Beiträge achten. Handys, Spielekonsolen oder andere technische Produkte können sehr schnell veralten und nicht mehr dem neuesten Standard entsprechen.

  3. Negative Bewertungen sind auch interessant
    Negative Aussagen von Produkten können helfen, eine realistische Kaufentscheidung zu treffen. Die Nachteile eines Produktes sorgen dann bei der Erstbenutzung auch nicht für unangenehme Überraschungen.

  4. Schlechte Empfehlungen müssen nicht schlecht sein!
    Bei Negativbewertungen eines Produktes sollten Orts-, Zeit- und Kontextbezug berücksichtigt werden. Nur weil manche Nutzer die Details eines Produktes negativ bewerten, muss nicht das komplette Produkt schlecht sein.

  5. Gefälschte Empfehlungen erkennen
    Die meisten hippen Produkte werden regelmäßig in den Medien gerühmt. Wenn ein unauffälliges Produkt allerdings in Online-Shops ständig nur positiv bewertet wird, sollten Nutzer vorsichtig sein. Das gilt insbesondere, wenn der Online-Shop auch Einfluss auf die Inhalte der Bewertungen hat.

  6. Vorsicht bei Formulierungen
    Nicht alle Nutzer, die Kommentare zu Produkten abgeben, haben den gleichen Stil. Gefälschte Empfehlungen sind oft daran zu erkennen, dass die Beiträge im selben sprachlichen Stil formuliert wurden oder die gleichen Rechtschreib- und Kommafehler erhalten.

  7. Bei unklaren Formulierungen den "Google-Test" machen
    Wenn Nutzern bestimmte Produktbewertungen an Hand der Formulierungen komisch vorkommen, sollten sie den "Google-Test" machen: Die Beträge werden kopiert und in die Suchmaske von Google eingegeben. Der Nutzer kann dann an Hand der Google-Auflistung recherchieren, ob es sich bei den Formulierungen um Standartbewertungen handelt, die in verschiedenen Online-Shops vorkommen.

  8. Empfehlungen der Shops prüfen
    Online sollten so genannte "Recommender" sorgfältig prüfen. Darunter werden Produktempfehlungen verstanden, die beispielsweise mit der Phrase "andere Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch" oder mit der Aussage "ähnliche verfügbare Artikel, für die Sie sich interessieren könnten" eingeleitet werden. Der Hintergrund: Shops wollen mit diesen Empfehlungen oft ihren Gewinn steigern.

  9. Verschiedene Informationsquellen verwenden
    Onliner sollten sich vor dem Kauf eines Produktes im Netz die Mühe machen, Bewertungen zu diesem Produkt an verschiedenen Orten im Netz zu recherchieren. Wenn das Produkt in bestimmten Blogs oder Online-Shops ähnlich bewertet wird, kann dies ein positives Zeichen für die Richtigkeit sein.

  10. Vorsicht bei versteckten Kosten
    Onliner, die auf der Jagd nach Schnäppchen sind, sollten bedenken: Nur weil ein Produkt auf den ersten Blick günstig erscheint, muss es das nicht unbedingt sein. Manchmal gibt es erhebliche Preisunterschiede bei den Online-Shops im Hinblick auf Versand- oder Rückgabekosten. Preisempfehlungen von Preissuchmaschinen sollten daher zunächst skeptisch betrachtet werden.




Mehr erfahren Sie unter:
http://www.bvdw.org/presse/news.html?tx_ttnews[tt_news]=3105&cHash=f07 022b04c66c092ac0a2e977edddf75

Im Angebot der SDC seit 17.11.10 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Verbraucherschutz, Mediennutzung allgemein, E-Commerce, Internet




 Nach oben

Copyright 2012, SDC.