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Internet ist der Schlüssel zur Kommunikation unter Jugendlichen
Michael Pastore
Quelle: CyberAtlas vom 25.01.02
Das Internet ist zum Hauptkommunikationsmedium von Jugendlichen geworden und hat inzwischen in einigen Gruppen sogar das Telefon überholt. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die von Digital Market Services, Inc. im Auftrag von AOL bei US-amerikanischen 6.700 Teenagern und deren Eltern durchgeführt wurde.
81 % der Jugfendlichen zwischen 12 und 17 Jahren nutzen das Internet zum Austausch von E-Mail mit Freunden und Verwandten, 70 % nutzen es zum Austausch von Instant Messages sowie zum Versand von SMS-Textnachrichten an andere Computer oder Handys.
Jugendliche nutzen das Internet auch für Bildungszwecke: 58 % der Jugendlichen zwischen 12 und 17 verwenden Onlinequellen bei der Erstellung von Hausaufgaben, bei den Älteren 18-19-Jährigen sind es 61% die ihre Schularbeiten mit Hilfe des Internet vervollständigen. Mehr als ein Viertel der Jüngeren (26 %) informiert sich im Internet über aktuelle Nachrichten und Ereignisse, bei den Älteren liegt die Zahl sogar bei 61 %.
Es ist nicht überraschend, dass der Download von Musik eine der populärsten Online-Aktivitäten von Jugendlichen ist. 55 % der Jüngeren gehen online, um Musik zu hören und herunterzuladen, bei den Älteren ist ein sprunghafter Anstieg auf 65 % zu verzeichnen. Spiele online zu spielen ist ebenfalls sehr beliebt, vorrangig gilt dies aber für die jüngeren Jugendlichen: 70 % der Jüngeren und 60 % der Älteren spielen online im Internet. Von den älteren Jugendlichen verlassen sich 51 % bei der Planung von Ferien und der Suche nach Reiseinformationen auf das Internet.
Von den befragten Eltern gaben 25 % an, dass ihre Kinder gegenwärtig Mobiltelefone mit SMS- oder E-Mail-Funktionen benutzen. Auf die Frage, welches Mobilgerät ihre Kinder am liebsten besitzen würden, antworteten 51 % ein Handy mit SMS-Funktion.
Während die von AOL in Auftrag gegebene Studie sich mit den mobilen Endgeräten befasste, untersuchte eine Studie von Forrester den Effekt von Breitbandzugang auf das Internetnutzungsverhalten von Jugendlichen im Alter von 13 bis 22 Jahren. Weniger als die Hälfte der Jugendlichen, die Zugang zum Internet haben, verfügt über einen Breitbandanschluss. Aber von denjenigen, die einen Breitbandzugang nutzen können, tuen dies 89 % regelmäßig von zu Hause aus.
Jugendliche wie ältere Breitbandnutzer verbringen mehr Zeit online als diejenigen, die nicht über einen Breitbandzugang verfügen (i. d. R. 5 Stunden/Woche). Forrester untersuchte 15 Online-Aktivitäten auf die Häufigkeit der Nutzung. Von den Breitbandnutzern wurden alle gemessenen Aktivitäten bis auf die Teilnahme an Wettspielen häufiger genutzt als bei der Vergleichsgruppe ohne Breitbandzugang: Breitbandnutzer wählten doppelt so häufig Streaming-Angebote, sie nutzen um 28% mehr Internetspiele, lasen 22 % mehr Produktbewertungen und besuchten um 15 % häufiger die Websites von Firmen oder Markenangeboten.
In den drei Monaten, die der Forrester-Studie zu Grunde liegen, tätigten von den Breitbandjugendlichen 20% mehr einen Online-Einkauf und gaben dabei 26 % mehr aus als die Vergleichsgruppe, was allerdings dem in der Breitbandgruppe um 25 % höheren verfügbaren Einkommen entspricht. Die Jugendlichen mit Breitbandzugang waren zu 31 % eher bereit technische Produkte wie Software, Hardware und Unterhaltungselektronik einzukaufen.
Mehr erfahren Sie unter:
http://cyberatlas.internet.com/big_picture/demographics/article/0,,590 1_961881,00.html
Im Angebot der SDC seit 04.02.02 (jcr)
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