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Neue (IT-)Frauen braucht das Land
Detlev Brechtel
Quelle: jobpilot
Auch wenn die Institute anderes sagen: Frauen haben in der
männerdominierten IT-Branche keine schlechteren Chancen
- sie wissen es nur noch nicht.
Kaum eine Branche bedient alte Rollen-Klischees geduldiger als die IT: Männer
und Technik, das muss ganz einfach zusammen passen. Doch auch wenn die
Herren der Schöpfung noch immer die Szenerie beherrschen - Frauen sind in der
Informationstechnologie oft die besseren Manager. "Bei Strategie,
Selbstbeurteilung und der Fähigkeit zur Selbstkritik haben sie Vorteile", sagt
Gabriele A. Kernwein, Geschäftsführerin der IT-spezialisierten
Personalberatungsagentur PC-Enter in Bad Homburg. "In Großunternehmen
bleiben Frauen im Management aber oft auf der Strecke, weil sie angeblich zu
emotional an Dinge heran gehen. Dabei sind sie viel sachlicher als Männer."
Branche fest in Männerhand?
Dass die boomende Technologiebranche fest in Männerhand scheint, liegt
womöglich an einer weiblichen Fehleinschätzung: Junge Frauen glauben zumeist
gar nicht daran, dass auch sie über Studienfächer wie Informatik und die
Naturwissenschaften echte Karriere-Chancen haben. Personalberaterin Kernwein
schätzt die Aussichten der Frauen im umkämpften IT-Markt positiv ein. Auf der
Mitarbeiter- und Fachkräfteebene sind sie landauf landab sehr geschätzt: "Weil sie
sehr zielorientiert und genau arbeiten", weiß die Fachfrau. Besonders im Sektor
Softwareentwicklung seien Frauen stark gefragt. Aber: Während es hie und da noch
die eine oder andere zur Abteilungsleiterin gebracht hat, tauchen auf der
Führungsebene 2 - direkt unter dem Vorstand - kaum noch Frauen auf.
Mehr erfahren Sie unter:
http://www.jobpilot.de/content/journal/it/thema/kw26-02.html
Im Angebot der SDC seit 01.07.02 (cha)
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