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Nach E-Government und E-Democracy hat mit dem Begriff E-Participation ein weiteres Schlagwort die Konferenzprogramme und Podien erobert. Ende Juli in Budapest und Anfang August in Baltimore befassten sich zwei Veranstaltungen des britischen International Center of Exellence for Local E-Democracy in Zusammenarbeit mit dem Council of Europe mit neuen, durch das Internet ermöglichten Beteiligungsformen.
Die Studie der Initiative eParticipation "Elektronische Bürgerbeteiligung" untersucht die Stadtportale deutscher Großstädte hinsichtlich ihrer Nutzerfreundlichkeit, Adressierbarkeit des virtuellen Rathauses, Aufforderung zur Beteiligung an der politischen Entscheidungsfindung und anderen Kriterien.
Wie gehen die großen deutschen Parteien mit Bürgeranfragen per E-Mail um? Dies wollte die Agentur comcheck wissen und verschickte je 20 E-Mails mit konkreten Fragen zu Wahlkampfthemen an die Parteien. Das Antwortverhalten zeigte sich recht verschieden - die Linksparteien waren deutlich mehr auf Zack.
Auch zur Bundestagswahl 2005 steht wieder der Wahl-O-Mat im Internet zur Verfügung, um insbesondere Jung- und Erstwähler bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.
Das Interesse an Nachrichten zur Wahl hat die Zugriffe auf Nachrichten- und Wahl-Websites drastisch erhöht. Statistiken von Nielsen/NetRatings, comScore Networks und Google belegen einen erheblichen Anstieg des Verkehrs auf wahlbezogenen Angeboten. Offen bleibt die Frage, welchen Einfluss der Digital Divide angesichts massiver Internetnutzung im Wahlkampf hat.
Eine am 20. August 2004 veröffentlichte Studie "Elektronische Bürgerbeteiligung in deutschen Großstädten 2004" zeigt: Fast alle großen deutschen Kommunen nutzen das Internet, um ihre Bürger an Entscheidungen zu beteiligen. Oftmals mangelt es jedoch an der transparenten Umsetzung.