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Die europäische Kommission veranstaltet 2008 erstmalig die e-Inclusion Awards. Der Wettbewerb möchte im Rahmen der e-Inclusion Initiative die Digitale Integration voranbringen, Partizipation fördern und die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf dieses Thema lenken. Bewerbungen sind online unter untenstehendem Link möglich.
Sind Sie ein europäischer e-Inclusion-Meister? Haben Sie eine Initiative gestartet oder durchgeführt, mit der Sie sozial benachteiligte oder digital ausgeschlossene Gruppen unter Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) oder digitaler Technologie unterstützen?
Wenn ja, nehmen Sie an den europäischen e-Inclusion Awards teil!
Die Zahl der Internet-Nutzer wird in diesem Jahr weltweit um hundert Millionen Menschen steigen, von gut 1,13 Milliarden auf rund 1,23 Milliarden. Die Online-Community hat sich innerhalb von fünf Jahren verdoppelt.
Die Studie 'Mediascope Europe 2006' vom Branchenverband der pan-europäischen Online-Vermarkter EIAA (European Interactive Advertising Association) zeigt: Mobile Internetnutzer verbringen deutlich mehr Zeit im Internet als der europäische Durchschnittssurfer. Mobile Onliner lieben Kommunikations- , Networking- und Musik-Angebote und kaufen doppelt so häufig im Internet ein wie der Durchschnitt der Internetnutzer.
Trotz bestehender gesetzlicher Verbote werden Spam sowie Spyware und andere Schadprogramme nicht wirksam genug bekämpft, stellt die EU-Kommission fest und ruft ihre Mitgliedsstaaten in einer aktuellen Mitteilung zu entschiedeneren Maßnahmen auf.
Eine unabhängige Evaluation bescheinigt dem EU-Programm 'Mehr Sicherheit im Internet', welches sich für die sichere Internetnutzung besonders auch durch Kinder einsetzt, große Erfolge bei der Bekämpfung illegaler und schädlicher Online-Inhalte bei gleichzeitiger Wahrung der Meinungsfreiheit. Die Empfehlungen dieser Sachverständigen werden bei der Durchführung des Programms 'Mehr Sicherheit im Internet' von 2007 bis 2008 Berücksichtigung finden. Das aktuelle Programm findet zudem bereits Anwendung als Modell zur sicheren Internetnutzung in anderen Regionen der Welt.
An den europäischen Schulen gehören das Surfen im Web, aber auch virtuelle Kommunikations- und Lehrmethoden immer mehr zum Schulalltag. Wie eine am 29. September 2006 veröffentlichte Umfrage der Europäischen Kommission ergeben hat, sind die meisten europäischen Schulen nun mit schnellen 'Breitband'-Internetanschlüssen ausgestattet, allerdings gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten. In Deutschland ist die Qualität des Zugangs stark vom Schultyp abhängig. Aber auch die Motivation der Lehrer wird für Deutschland als kritischer Faktor für die Verbreitung der Nutzung von Computern und Internet an Schulen gesehen.