Anhand einer Sonderauswertung der @facts-Studie gibt es hier weitere Ergebnisse und Grafiken speziell zur Internetnutzung von Frauen und Männern in Deutschland.
Ergebnisse:
Im Oktober 2003 nutzten 53% (34,1 Millionen) der Deutschen das Internet. Damit ist die Internet-Nutzung im Vergleich zum Vormonat nahezu konstant geblieben (53,1%).
Bei einer Differenzierung nach Geschlecht zeigen sich deutliche Unterschiede in der Internetpenetration:
Von der Onliner-Gemeinschaft sind hochgerechnet 18,8 Millionen Männer und 15,3 Millionen Frauen. Die Internetpenetration ist entsprechend bei den Männern mit 61% höher als bei den Frauen mit 45,7%. Dabei hat es im Vergleich zum Vormonat eine leichte Verschiebung zu Gunsten der Frauen gegeben (15,2 Mio. bzw. 45,2%); bei den Männern gab es einen leichten Rückgang (19 Mio. bzw. 61,7%).
Mit dem Alter nimmt die Unterrepräsentanz der Frauen dabei stark zu:
Während derzeit über 79,4% (-0,2 Prozentpunkte zum Vormonat) der Frauen zwischen 14-29 Jahren das Internet nutzen, beträgt die Internetpenetration bei den Frauen zwischen 30-49 Jahre 64,4% (zu September: +1,7 Prozentpunkte) und bei den ab 50jährigen Frauen lediglich 17,8% (zu September: -1,4 Prozentpunkte).
Das Diffusionsniveau liegt bei den älteren Männern mit 34,8% (-0,6 Prozentpunkte zum Vormonat) deutlich höher, wenngleich auch stark unterdurchschnittlich zur Gruppe der 30-49jährigen (75,5%; -0,2 Prozentpunkte) und zur Gruppe der 14-29jährigen (85,6%; -0,7 Prozentpunkte).
Auch vergrößert sich mit dem Alter die Differenz in der Internetpenetration zwischen den Geschlechtern, sprich, die "digitale Kluft" nimmt zwischen den Geschlechtern mit dem Alter zu:
In der jüngsten Altersgruppe beträgt der Abstand 6,1 Prozentpunkte (September: 8,2 Prozentpunkte), in der Altersgruppe 30-49 Jahre 11,1 Prozentpunkte (September: 13 Prozentpunkte) und in der Gruppe 50+ 16,4 Prozentpunkte (September: 15,6 Prozentpunkte).
Hier gibt es Grafiken zum Download:
10/2003:Sonderauswertung der @facts-Studie