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Einem von der Europäischen Kommission angenommenen Bericht zufolge hat die Wirtschaftskrise bei Frauen und Männern für Arbeitsplatzverluste gesorgt. Für die Frauen ist die Gefahr allerdings größer, dass sie keine neue Stelle finden, und auf dem Arbeitsmarkt sind sie insgesamt in einer schwächeren Position.Zunächst waren es vor allem Männer, die aufgrund der Wirtschaftskrise ihre Arbeitsplätze verloren, doch es besteht die Gefahr, dass künftig Frauen stärker betroffen sind", erläuterte Vladimír Špidla, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit.
Der neue unabhängige Expertenbericht der Europäischen Kommission zu Geschlecht und Bildung wurde von NESSE, einem unabhängigen Netz von Fachleuten, die sich mit den sozialen Aspekten der Erziehung sowie der allgemeinen und beruflichen Bildung beschäftigen, verfasst. Er vereinigt Schlüsselerkenntnisse aus der internationalen Forschung zu Geschlecht und Bildung und hebt ihre Bedeutung für die Politikentwicklung und deren Umsetzung hervor.
Die 15 Gewinner des EU-Wettbewerbs für Nachwuchswissenschaftler wurden für Projekte höchster wissenschaftlicher Qualität ausgezeichnet: Die Wettbewerbsteilnehmer - alle im Alter zwischen 14 und 20 Jahren - kommen aus 38 europäischen Ländern sowie Kanada, China, oder USA und stellten 87 Projekte vor, die bereits bei nationalen Wettbewerben erfolgreich waren und ein breites Spektrum wissenschaftlicher Disziplinen abdecken, von Ingenieurwissenschaften über Biologie, Mathematik, Chemie, Physik und Medizin bis hin zu Computer- und Sozialwissenschaften.
"Europeana", Europas mehrsprachige digitale Bibliothek, bietet dem Internet-Nutzer die Möglichkeit, auf nunmehr 4,6 Millionen digitalisierte Bücher, Karten, Fotografien, Filmclips und Zeitungen zuzugreifen. Seit ihrer Einrichtung im November 2008 haben sich die Bestände mehr als verdoppelt. Die Europäische Kommission hat am 28. August 2009 heute in einem Strategiepapier erklärt, dass sie bis 2010 eine Erhöhung der Zahl der digitalisierten Objekte auf 10 Millionen anstrebt.
Damit sie an der heutigen Informationsgesellschaft mitwirken können, müssen die Menschen verstehen, wie die verschiedenen Medien funktionieren. Deshalb hat die Europäische Kommission politische Leitlinien verabschiedet, mit der die EU-Länder und die Branche aufgefordert werden, die Medienkompetenz in ganz Europa durch Maßnahmen zu fördern.
Das Internet entwickelt sich sehr rasch: Während vor 25Jahren lediglich etwa 1000 Benutzer über das Netz verbunden waren, sind es heute rund 1,5 Milliarden Menschen weltweit. In den nächsten 5 bis 15 Jahren werden sich die angeschlossenen Geräte, die kaum sichtbar, komplexer und mobiler sind, verhundert- oder sogar vertausendfachen. Die Europäische Kommission kündigte Maßnahmen an, mit denen sichergestellt werden soll, dass Europa eine führende Rolle bei der Gestaltung dieser neuen Netze an verbundenen Gegenständen spielen kann.