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Bürger fragen - Politiker antworten:

Die Initiative abgeordnetenwatch.de wird von dem Verein Parlamentwatch betrieben und ist das größte politische Dialogportal Deutschlands. Unter dem Motto "Bürger fragen - Politiker antworten" soll der öffentliche Dialog des Portals politische Prozesse transparenter machen und zudem für eine Verbindlichkeit in den Aussagen der Politiker sorgen. Die Bürger haben die Möglichkeit, Direktkandidaten von aktuellen Landtagswahlen im Netz zu befragen. Die Wahlprogramme der einzelnen Parteien werden dort ebenfalls veröffentlicht. Generell können auch Abgeordnete verschiedener Landesparlamente befragt werden. Zudem können die Bürger auf dem Portal einen Bundestagsabgeordneten, der für ihren Wahlkreis zuständig ist, mit einer gezielten Frage anschreiben. Um den Namen des Abgeordneten herauszufinden, muss der Nutzer lediglich seine Postleizahl in einem Suchfeld eingeben.

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E-Government, Mediennutzung allgemein, Internetdienste, Internet


Bürgerdialog 'Deutschlands Zukunft' - Diskutieren Sie mit!:

Wie steht Deutschland in fünf bis zehn Jahren da? Wie wollen wir gegen Ende des Jahrzehnts leben? Diese und andere Fragen diskutiert die Bundeskanzlerin seit Frühjahr 2011 mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis - und nun auch in einem Bürgerdialog, an dem jeder teilnehmen kann. Ziel des Zukunftsdialogs ist es, eine gesamtgesellschaftliche Diskussion über die nahe Zukunft von Deutschland anzuregen. Bürgerinnen und Bürger können konkret eigene Handlungsvorschläge machen und von ihren Erfahrungen und Ideen berichten. Der Diskussionsprozess ist offen angelegt, um möglichst viele Seiten einzubeziehen. Kreative und innovative Ideen, die für das künftige Regierungshandeln relevant sein könnten, sind willkommen.

Unter der Überschrift "Menschlich und erfolgreich. Dialog über Deutschlands Zukunft" stehen dabei drei Kernfragen im Mittelpunkt:

  • Wie wollen wir zusammenleben?
    Was hilft dem Zusammenhalt der Gesellschaft? Wie können wir kinderreicher und wie familienfreundlicher werden? Wie können Staat und Gesellschaft für mehr Sicherheit sorgen, zum Beispiel im Wohnumfeld, auf der Straße oder im öffentlichen Nahverkehr? Wie lässt sich Bürgerbeteiligung konkret besser organisieren?
  • Wovon wollen wir leben?
    Was sind eigentlich Deutschlands Stärken auf dem Weltmarkt? Wie können wir neugierig und innovativ bleiben und damit Geld verdienen? Was können Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Staat tun, um Arbeit sicherer und attraktiver zu machen?
  • Wie wollen wir lernen?
    Wie sieht praktische Wertevermittlung aus? Wie können wir alle besser hinzulernen - sowohl im Beruf als auch privat? Welche Rolle spielt das Internet? Wie kann unser berufliches Lernen verbessert werden. Und: Kann eigentlich auch die Gesellschaft als Ganzes hinzulernen?

Der Dialog wird nicht nur im Internet geführt, sondern auch in Bürgergesprächen in verschiedenen deutschen Städten vor Ort. Gute Vorschläge aus dem Dialog könnten ihren Weg bis in die Ministerien finden.



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Themenbereiche:
Bürgerbeteiligung


Bürgerdialog Zukunftstechnologien:

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bietet Onlinern mit dem Portal "Bürgerdialog Zukunftstechnologien" ein Forum, um sich über aktuelle Forschungsthemen zu informieren. Zudem soll ein reger Austausch mit Experten dazu führen, den Blickwinkel zu erweitern und mitreden zu können. Die Nutzer können auf der Webseite zu verschiedenen wissenschaftlichen und technologischen Themen Empfehlungen an Experten formulieren, die in einem so genannten Bürger-Report zusammengefasst werden. Diese Empfehlungen werden den Entscheidern zur Diskussion übergeben, auf diese Weise können sich Bürger in den Prozess der Willensbildung mit einbringen. Der erste Dialog ist jetzt zum Thema "Hightech-Medizin" eröffnet worden. Nutzer sollen sich in dem Forum mit der Fragestellung "Welche Hoffnungen verbinden Sie mit der Hightech-Medizin der Zukunft? Welche Bedenken haben Sie?" auseinandersetzen.

Das Besondere: Der Dialog zwischen Bürgern und Fachleuten soll offen und transparent sein, die Bürgerdialoge sind zudem verbindlich. Die Themen werden inhaltlich und sprachlich so gestaltet, dass sie für interessierte Laien gut nachvollziehbar und mit wenig Einarbeitung verständlich sind. Alle Bürger können sich an dem Dialog auf regionalen Bürgerkonferenzen, die zu jedem Thema angeboten werden beteiligen, oder via Internet partizipieren. Die Beteiligten der regionalen Bürgerkonferenzen werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, zudem können sich Interessierte beim Büro Bürgerdialog um eine Teilnahme bewerben. Im Internet werden die Bürgerdialoge von Moderatoren geleitet, die für einen reibungslosen Ablauf und eine sachliche Diskussion sorgen. Zum Abschluss beraten alle Teilnehmenden über die Ergebnisse des Bürgerdialogs, daraus wird der Bürger-Report entstehen. Zusätzlich findet am Ende jedes Dialogs ein zentraler Bürgergipfel in Berlin statt.



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Regierungsaktivitäten auf Bundesebene, E-Government, Mediennutzung allgemein


Bürgernetzverband - Dachverband der Bürgernetze:

Thema: Vernetzung von Bürgervereinen Ziel: Nutzbarmachung von elektronischer Kommunikation und elektronisch gespeicherter Information für Jedermann. "Vernetzung von unten" gilt als ein wesentlicher Beitrag zur künftigen Gestaltung der Demokratie.

Verwandte
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Bürgerbeteiligung, Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, Bürgernetze


Computernetzwerk Linksysteme (/CL-Netz) :

Das Computernetzwerk Linksysteme (/CL-Netz) mit über 140 Mailboxen und Einwahlknoten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Türkei hat sich zum Medium und Archiv der neuen sozialen Bewegungen entwickelt. Schwerpunkt sind Informationen aus Umwelt, Politik, Wissenschaft und Kultur und der Austausch zwischen Aktiven aus diesen Bereichen. Ziel: Das CL-Netz verbindet viele tausend TeilnehmerInnen, meist Multiplikatoren aus Verbänden, Vereinen, Initiativen und Einrichtungen, aber auch viele interessierte Menschen. Alle /CL-Systeme führen sämtliche Bretter des /CL-Brettbestandes. Derzeit sind das ca. 400 Bretter (Rubriken). Unsere Informationen werden seit 1987 kontinuierlich gesammelt und archiviert.

Verwandte
Themenbereiche:
Zielsetzung, Vorgehensweise zur Überwindung der Digitalen Spaltung, Bürgernetze


Datenschutz-Forum:

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit bietet Bürgern jetzt einen besonderen Service: Das neue Datenschutz-Forum soll ausführlich über das Thema Datenschutz informieren, zudem sollen die Nutzer sich miteinander austauschen und über verschiedene Themen diskutieren. Aktuell wird der Fragenkomplex: "Sind meine Daten geschützt? Ist der Datenschutz noch zeitgemäß?" erörtert.

Im Datenschutz-Forum soll Raum sein, um Unsicherheiten zu schildern: Beispielsweise kann geklärt werden, wie E-Mails mitgelesen werden können, wo tatsächlich in der Öffentlichkeit Videokameras aufgestellt werden, um Menschen zu filmen und welche Maßnahmen zum Schutz vor Datenmissbrauch die Bürger vornehmen können. Es können aber auch weitergehende gesellschaftliche Themen aufgegriffen werden, unter anderem, ob das Datenschutzrecht verschärft werden sollte.

Gäste können sich die öffentliche Diskussion über das vorgegebene Thema problemlos ansehen. Besucher des Forums, die Lust haben, sich aktiv zu beteiligen, müssen sich vorher registrieren. Die Benimmregeln des Forums sind klar und deutlich formuliert: Die Nutzer sollen sachlich bleiben und sich nicht gegenseitig angreifen, unter anderem sollen die Beiträge keine privaten Daten von Dritten enthalten. Wer sich registriert hat, kann außerdem private Nachrichten an den Moderator schicken und bereits erlebte Einzelfälle darin schildern.



Verwandte
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Datenschutz, Verbraucherschutz, Medienkompetenz, E-Government



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