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Menschen mit Behinderungen > Barrierefreiheit > Kommentierte Links
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PDF-Dokumente - lesbar für Alle:

Roland Heuwinkel zeigt in einer vierteiligen Serie, was bei der Erstellung von barrierefreien PDF-Dokumenten zu beachten ist. Das von Adobe entwickelte PDF-Format (Portable Document Format) ist zur Weitergabe von Dokumenten und Formularen geeignet. Der Hauptgrund dafür sind die unverfälschte, layoutgetreue Wiedergabe der Dokumente, unabhängig vom eingesetzten Computersystem. Im Rahmen der Initiative 'Bund Online 2005' werden alle Antragsverfahren des Bundes (wie z.B. BAFöG) zu 100% digitalisiert – im Internetjargon nennt sich das dann 'eGovernment'.

Verwandte
Themenbereiche:
Barrierefreiheit


Logo des Forschungsinstituts Technologie - Behindertenhilfe
SehKOn - Sehgeschädigtengerechter Katalog Online:

SehKOn ist ein seit Februar 2002 über das Internet zugänglicher Katalog der Universitätsbibliothek Dortmund, der speziell für sehgeschädigte Nutzer angelegt wurde. Bislang weist dieser Katalog ca. 10.000 spezielle Literaturnachweise mit zitierfähig umgesetzter Literatur im deutschsprachigen Raum für Sehbeschädigte nach. Es werden im SehKOn auch geplante Umsetzungen verzeichnet, sodass aufwendige Doppelproduktionen vermieden werden können.

Verwandte
Themenbereiche:
Bibliotheken, Mediennutzung durch Menschen mit Behinderungen / Aktivitäten für Menschen mit Behinderungen


Logo des Mekonets Logo der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen Logo des Europäischen Zentrums für Medienkompetenz
Stadt Bonn:

Die Stadt Bonn hat den barrierefreien Auftritt im Internet verbessert. Auf ihrer Webseite können Gehörlose und stark schwerhörige Menschen ein kostenloses Serviceangebot nutzen: Unter der Rubrik "Language" besteht die Möglichkeit, die deutsche Gebärdensprache auszuwählen. So können Anfragen per Webcam in Deutscher Gebärdensprache auf Video aufgezeichnet und als E-Mail an die Stadtverwaltung geschickt werden. Die Antwort erfolgt ebenfalls per E-Mail in deutscher Gebärdensprache. Das Pilotprojekt ist zunächst für ein Jahr geplant.

Die Webseite wurde 2009 mit dem BIENE Sonderpreis ausgezeichnet.



Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch SeniorInnen / Aktivitäten für SeniorInnen, Mediennutzung durch Menschen mit Behinderungen / Aktivitäten für Menschen mit Behinderungen, Städte / urbane Regionen, E-Government, Barrierefreiheit, Email, Video


BIENE-Wettbewerb-Preisträger


Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


W3C Organisation - Web Accessibility Intiative (WAI):

Fundierte Anhaltspunkte zur Programmierung liefern die "WAI-Richtlinien" "Web Accessibility Initiative".

Verwandte
Themenbereiche:
Barrierefreiheit


Web for All:

Projekt für Barrierefreiheit im Internet des Vereins zur beruflichen Integration und Qualifizierung e.V. (VbI) Informationen und Empfehlungen zur barrierefreien Webgestaltung.

Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Menschen mit Behinderungen / Aktivitäten für Menschen mit Behinderungen


wheelmap.org - rollstuhlgerechte Orte finden:

Das Verzeichnis wheelmap.org wird von dem Verein SOZIALHELDEN angeboten und bietet einen Überblick über rollstuhlgerechte Orte in Deutschland. Das Verzeichnis arbeitet mit der freien Weltkarte OpenStreetMap zusammen, die Nutzer können Orte schnell und einfach eintragen, verändern oder finden. Die Daten helfen, rollstuhlgerechte Orte, Einrichtungen und Institutionen zu finden. Außerdem sollen öffentliche Einrichtungen durch das Verzeichnis motiviert werden, über das Thema Barrierefreiheit nachzudenken, denn auch die Menschen mit einem Gehwagen oder einem Kinderwagen können davon profitieren.

Barrierefreiheit heißt: Einrichtungen werden so gestaltet, dass sie von Menschen mit und ohne Behinderungen uneingeschränkt benutzt werden können. Das Verzeichnis spezialisiert sich bei seinem Angebot auf die Zugänglichkeit für Menschen im Rollstuhl. Wenn über die Karte nach Städten in Deutschland und dann spezifischer nach bestimmten Orten oder Einrichtungen gesucht wird, können Nutzer erfahren, ob die gesuchten Orte rollstuhlgerecht, teilweise rollstuhlgerecht oder gar nicht rollstuhlgerecht eingerichtet sind. Da das System derzeit noch im Aufbau ist, können Nutzer zu diesen Kriterien häufig selber Angaben machen.

Rollstuhlgerecht bedeutet unter anderem, dass der Eingang stufenlos erreichbar ist. Eine teilweise rollstuhlgerechte Einrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass die wichtigsten Räume stufenlos erreichbar sind und eine Stufe nicht höher als maximal sieben Zentimeter ist. In Einrichtungen, die nicht rollstuhlgerecht sind, können die wichtigsten Räume nicht stufenlos erreicht werden. Auf der Karte können Einrichtungen und Institutionen nach diesen Kriterien gefunden werden. Nutzer können jedoch auch Orte wie Kirchen, Parkplätze oder Schwimmbäder recherchieren, indem sie bei der Suche verschiedene Kategorien wie beispielsweise "Unterkunft", "Einkaufen" oder "Tourismus" auswählen.



Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Menschen mit Behinderungen / Aktivitäten für Menschen mit Behinderungen, Mediennutzung allgemein



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