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Die englischsprachige Webseite "Get game smart" ist eine Kampagne zum sicheren Surfen von Kindern im Netz, die von Microsoft in Kooperation mit Partnern wie Best Buy entwickelt wurde. Eltern werden Informationen gegeben, wie sie gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen sinnvolle Entscheidungen über die Anwendung von PC-Spielen und den Internetkonsum treffen können. So wird geraten, eindeutige Regeln aufzustellen und gezielt über Belästigungen im Internet zu kommunizieren. Ein Gesundheitsprogramm auf dem Portal zeigt, wie wichtig die Fitness von Körper, Geist und Seele ist. Außerdem richtet sich ein extra Menüpunkt mit Anregungen und Sicherheitshinweisen zur Internetnutzung gezielt an Jugendliche.
Ziel des Kinder-Online-Portals ist es auf spielerische, interaktive Weise über die Chancen und Risiken der Nutzung des Internet aufzuklären und Kindern so einen sicheren, kompetenten und selbst bestimmten Umgang damit zu ermöglichen. Drei Comic-Helden, die "Internauten", geben Kindern zwischen acht und 13 Informationen, Anregungen und Tipps zur Nutzung des Internet. Außerdem gibt es einen interaktiven Chat, sowie Film-, Buch- und wöchentliche Surftipps. Der Verein Internet-ABC gehört zur Landesanstalt für Medien NRW und bietet auf seinem Portal spannende Informationen und wichtige Anwendungstipps für die Nutzung des Internets an. Das Angebot richtet sich an Kinder sowie Erwachsene. Eingefleischte Onliner und Neulinge können den Surfschein fürs Web machen, coole Spiele im Chatroom und auch alleine spielen oder sich beim "Reiseführer Kunst" über alte Handschriften schlau machen. Ganz neu ist auf dem Portal ist jetzt "Percys Recherche-Ratgeber" hinzugekommen: Schüler, die ihre Wissenslücken schließen möchten, werden hier garantiert fündig. Denn Percy zeigt den jungen Nutzern, was das Internet in den Bereichen Schule, Hausaufgaben oder Nachhilfe zu bieten hat.
Zur Auswahl stehen 13 verschiedene Themen, darunter etwa "Suchmaschinen bedienen" oder "Bilder und Material für die Schulaufgaben" sowie "Warum eine fremde Sprache lernen". Die einzelnen Bereiche stellen kinderfreundliche Linktipps vor und ermutigen dazu, sich näher mit den Inhalten zu befassen. So lernen die Heranwachsenden, wie eine Suchmaschine sinnvoll bedient wird und erfahren, auf welcher Webseite sie Französisch, Spanisch oder Holländisch lernen können. Außerdem wird genau erklärt, wie Bilder auf den eigenen Computer geladen werden können und Percy stellt den Kindern zu Übungszwecken sogar ein Foto von sich selbst zur Verfügung.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert auf der neuen Webseite Jugendschutzaktiv.de ausführlich über das Jugendschutzgesetz (JuSchG). Das Gesetz konzentriert sich auf drei Schwerpunkte und soll Jugendliche durch Beschränkungen oder Verbote an öffentlichen Orten wie Gaststätten, Kinos oder Diskotheken schützen, es enthält Vorgaben zur Abgabe von Tabak und Alkohol an Jugendliche und klärt, wie Jugendliche Kinofilme, Videos oder Computer- und Videospiele nutzen sollten. Die Nutzung von Rundfunk und Online-Medien werden hingegen durch den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder (JMSTV) geregelt.
Das neue Portal macht den gesetzlichen Unterschied zwischen Kindern und Jugendlichen deutlich und zeigt mit kleinen Fragestellungen, wie das Gesetz wirkt: So wird geklärt, unter welchen Bedingungen Kinder- und Jugendliche ins Kino dürfen und ob Kinder- und Jugendliche dem Gesetz nach rauchen dürfen. Zudem können Eltern und Pädagogen mit Hilfe eines Jugendschutz-Rechners erfahren, was Kinder in einem bestimmten Alter dürfen: Einfach das Alter und ein entsprechendes Thema auswählen und die Erziehungsberechtigten erfahren, welche Grenzen sie setzen müssen. Gewerbetreibende und Veranstalter können sich über geltende Vorschriften der jeweiligen Gewerbe, beispielsweise Gaststätten, Videotheken oder Spielhallen, ebenfalls erkundigen.