|
![]() |
|
||||
|
Start |
||||||
Das Bundesministerium des Innern informiert auf der Webseite D115 über das gleichnamige Projekt. Aus den Behörden des Bundesministeriums des Innern und des Landes Hessen setzt sich die Projektgruppe D115 zusammen, sie erarbeitet das Grobkonzept und steuert die Pilotphase. Der Hintergrund: Mit der Behördenrufnummer 115 können Bürger sich schnell und direkt über Leistungen der öffentlichen Verwaltung informieren. Auf diese Weise erleichtert D115 die Erledigung von Behördenangelegenheiten und baut bürokratische Hürden ab.
Die Anrufe bei der Rufnummer 115 sind kostenpflichtig: Im Festnetz fallen Preise von überwiegend 7 Cent, maximal 14 Cent/Anrufminute (inkl. USt) an. Mobilfunkpreise betragen 17 Cent bis 20 Cent, maximal 29 Cent/Anrufminute (inkl. USt). Die Bürger können ihre Frage meist bereits beim ersten Anruf klären, denn die einheitliche Behördenrufnummer 115 startet mit Auskünften zu den am häufigsten nachgefragten Leistungen der Kommunen Verwaltungen. Daher muss jede teilnehmende Kommune als Mindestvoraussetzung Informationen zu den 100 am häufigsten nachgefragten Leistungen bereitstellen und pflegen.
Die Projektidee: Bundesweit gibt es etwa 20.000 Behörden auf den Verwaltungsebenen, mit dem Projekt D115 soll die Suche nach der richtigen Rufnummer endlich entfallen. Die Bürgeranliegen können innerhalb eines integrierten Informations- und Telefonverbunds bearbeitet werden. Dieser D115-Verbund setzt sich aus den D115-Servicecentern aller teilnehmenden kommunalen, Landes- und Bundesverwaltungen zusammen. Die Modellregionen, die seit dem Pilotstart im Jahr 2009 am Testbetrieb teilnehmen, sind unter anderem Berlin, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Geplant ist, dass der D115-Verbund in seiner Flächenausdehnung und in den angebotenen Leistungen weiter wachsen wird.

Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.