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Die Webseite eYouGuide der Europäischen Kommission informiert Internetnutzer ausführlich über ihre Onlinerechte und Pflichten und wurde auf Grund eines Vorschlags des Europäischen Parlaments initiiert. Der Besucher wird über Themen wie "Online-Shopping", "Herunterladen", "Internetanschluss" oder "Online-Zahlungsverkehr" informiert. Die Themenschwerpunkte werden in Form von Fragen und Antworten dargestellt. Beispielsweise gliedert sich der Bereich "Internetanschluss" in die Unterkategorien "Schutz der Privatsphäre", "Sich informieren" oder "Vertragsbedingungen". In der Kategorie "Schutz der Privatsphäre" wird die Frage gestellt, ob ein Provider herausfinden kann, auf welchen Seiten der Nutzer im Web surft und in der Kategorie "Vertragsbedingungen" wird die Frage aufgeworfen, ob die Vertragsbedingungen für einen Breitbandanschluss überprüft werden sollten. Die passenden Antworten dazu sind klar und präzise formuliert.
Zusätzlich kann der Nutzer von eYouGiude in einem Stichwortverzeichnis auswählen, was ihn interessiert. Hier werden Begriffe wie "Lieferung", "Musik", "Spam", "Kreditkarte" oder "Bloggen" angeboten und sie werden ebenfalls in Form eines Frage und Antwortverfahrens erläutert. Außerdem besteht die Möglichkeit, nähere Informationen zu rechtlichen Themen durch die Rubrik "Weiterführenden Links" einzuholen. Dabei werden unter anderem auf die "Nationale Regulierungsbehörden für Telekommunikation der Europäischen Behördengruppe", auf das Projekt "Stoppt Online-Mobbing" oder auf den "Leitfaden zum Datenschutz" verwiesen.
Die EU-Dienstleistungsrichtlinie ist zum 28. Dezember 2009 in nationales Recht umgewandelt worden und besagt, dass der Dienstleistungsverkehr für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union rechtlich vereinfacht wird. Positive Auswirkungen der Richtlinie können Wettbewerbssteigerungen sowie ein Mehrangebot von Dienstleistungen innerhalb der EU sein. Das neue Portal 21 der Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie sowie für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unterstützt Unternehmer und Verbraucher bei der Umsetzung der neuen Richtlinie und liefert Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen von anderen EU-Mitgliedstaaten.
Auf dem Portal kann der Nutzer sich mit rechtlichen Rahmenbedingungen eines EU-Landes über die Länderkarte befassen, dort zunächst das entsprechende Land auswählen und sich dann für ein Thema entscheiden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, einzelne Themengebiete auszuwählen und sich beispielsweise in den Rubriken "Rechtsrahmen", "Verbraucherschutz" oder auch "Rechtsschutz" über wichtige Fragen zur Rechtslage von Dienstleistungen in den jeweiligen EU-Ländern zu informieren. Im Bereich "Rechtrahmen" finden sich unter anderem wichtige Fakten zu Themen wie Zivilrecht, Insolvenzrecht oder gewerblicher Rechtsschutz. Der Bereich "Verbraucherschutz" klärt über Geschäftsmethoden der jeweiligen Länder auf und berät unter anderem über das Thema "Haustürgeschäfte" und der Bereich "Rechtsschutz" befasst sich mit Rechtschutz für Verbraucher und gerichtliche Rechtsbehelfe.