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Windows 98/ME-Router

Sabine Hummels, Stiftung Digitale Chancen

Unter Windows nennt man die Routerfunktion Internetverbindungsfreigabe, in der US-Version „Internet Connection Sharing“ (ICS). Den Computer, der den anderen Computern im LAN das Internet zur Vefügung stellt, nennt man deshalb auch ICS-Host.

Zuerst muss die Internetverbindung via Modem, ISDN oder DSL über das DFÜ-Netzwerk auf dem ICS-Rechner funktionieren. Diese muss dann als Standard eingerichtet werden (Systemsteuerung/Verbindungen und Option „Immer Standardverbindung wählen“ aktivieren). Auch das Passwort muss bei dem ersten Einwählen gespeichert werden. Anschließend muss immer derselbe Benutzer eingeloggt sein mit dem die Verbindung erstellt wurde.

Bei Verwendung einer DSL-Verbindung muss eine eigene Netzwerkkarte für das DSL-Modem vorhanden sein oder das DSL-Modem an einen Hub bzw. Switch angeschlossen werden.

Nun wird die Internetverbindungsfreigabe installiert. Unter Systemsteuerung/Software/Windows-Setup in der Kategorie Internet-Programme findet man sie als „Verbindungen“. Ein Assistent wird gestartet und fragt unter anderem nach der Verbindung zum Internet. Hier gibt man (auch bei DSL) den entsprechenden DFÜ-Adapter an.

Die Clients sollten alle in der gleichen Arbeitsgruppe sein und der Dienst „Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke“ muss vorhanden sein um sich im Netz zu „sehen“. Um jedoch NICHT dem gesamten Internet seine Daten zur Verfügung zu stellen, muss man einige Einstellungen vornehmen:
  • In den Eigenschaften von „TCP/IP (freigegeben) -> DFÜ-Adapter“ auf der Seite „Bindungen“ die Häkchen „Client für Microsoft Netzwerke“ und „Datei und Druckerfreigabe“ löschen.
  • In den Eigenschaften von „TCP/IP -> Internetverbindungsfreigabe“ auf der Seite „Bindungen“ die Häkchen „Client für Microsoft Netzwerke“ und „Datei und Druckerfreigabe“ löschen
Unter Systemsteuerung/Internetoptionen findet man nun den Button „Freigabe“. Damit lassen sich die Geräteeinstellungen ändern (z.B. der DFÜ-Adapter für den Internetzugang usw.). Mit dem Tool „winipcfg“ (Start/Ausführen... winipcfg) lassen sich die Schnittstellen-Einstellungen anzeigen.

Der ICS-Rechner ist für die angebundenen Clients auch DHCP- und DNS-Server. Bei den TCP/IP-Einstellungen der Netzwerkkarte des Clients (Windows, Linux oder Mac) stellt man bei „IP-Adresse“ deshalb „automatisch beziehen“ oder „DHCP verwenden“ ein.

Der Internetzugang sollte nun funktionieren. Nach 300 Sekunden ohne Datenfluss mit dem Client wird die Internetverbindung vom ICS-Rechner wieder beendet. Diese Voreinstellung kann man in der Registry (Start/Ausführen... regedit) unter „HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\ICSharing\Settings\General\HangupTimer“ ändern.
Mit Hilfe der Freeware getRAS kann man die DFÜ-Verbindung auf dem ICS-Host auch von einem Client aus beenden.


Im Angebot der SDC seit 13.02.03 (shu)

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Internetzugang, Firewall, Windows







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