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Nein, meine Telefonnummer gebe ich dir nicht: Sicherheitstipps für Kinder und Jugendliche in Chat-Räumen

Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)
Quelle: PM GMK vom 13.10.03

Stellungnahme der Partner im Projekt SafeBorders zur Schließung von Chat-Räumen durch MSN: Die Chat-Räume des Microsoft-Netzwerks sollen in Europa, Asien und weiten Teilen Lateinamerikas zum 14. Oktober geschlossen werden. Die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet soll damit erschwert werden. In Deutschland wird mit diesem Vorgehen außerdem der gesetzlichen Regelung durch den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag entsprochen. Die Entscheidung zur Schließung von Chat-Räumen liegt in der Verantwortung der einzelnen Unternehmen. Aber Kinder und Jugendlichen sollen sich im Zuge dieser Schließungen nicht dazu verleiten lassen, persönliche Informationen herauszugeben, um weiterhin mit ihren Online-Freunden aus den Chat-Räumen in Kontakt zu bleiben.

Folgende Ratschläge richten sich an Kinder und Jugendliche:

- Lasst euch nicht dazu verleiten, eure Telefonnummer, E-Mail Adresse, eure Anschrift oder den Namen eurer Schule an eure Online-Freunde weiterzugeben, um mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Jemanden online zu kennen ist etwas ganz anderes, als ihn im echten Leben zu kennen. Der andere kann euch etwas vormachen, und jemand, der euch nichts Gutes will, könnte die Informationen dazu benutzen, um Euch ausfindig zu machen.

- Es ist wirklich keine gute Idee, jemanden aus dem Internet zu treffen – es sei denn, eure Eltern oder andere erwachsene Vertrauenspersonen gehen mit zu dem Treffen, das an einem öffentlichen Ort stattfinden sollte.

- Redet mit euren Eltern oder erwachsenen Vertrauenspersonen darüber, ob und wie Ihr mit euren Online-Freunden in Kontakt bleiben sollt, wenn ein Chat-Raum geschlossen wird. Wenn ihr in Absprache mit euren Eltern E-Mail-Adressen rausgebt, dann nur anonyme ohne Eigennamen.

Eltern, die sich näher über die Internetsicherheit Ihrer Kinder informieren wollen, können die Webseite www.safer-internet.net besuchen.

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur ist Partner der Kampagne SaferInternet, die vom Safer Internet Aktion Plan der EU und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt wird. Das Ziel der SaferInternet Kampagne ist es, Kinder, Eltern und Lehrer über die Risiken des Internets aufzuklären und Hilfestellungen zu geben.


Mehr erfahren Sie unter:
http://www.gmk-net.de

Im Angebot der SDC seit 27.10.03

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Themenbereiche:
Jugendschutz, Mediennutzung durch Kinder / Aktivitäten für Kinder, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche







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