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Belastungstest für den PC

AOL (America Online Inc.)

Der BurnInTest ist eine Art Belastungs-EKG für den PC. Das Shareware-Programm testet alle wichtigen Komponenten gleichzeitig, um zu überprüfen, wie sich der Rechner unter ‚Stress' verhält. Vor allem beim Kauf eines Neugeräts kann es sich lohnen, das Tool schon beim Händler zum Einsatz zu bringen. Es passt bequem auf eine Diskette. Wählen Sie nach dem Start den Menübefehl Configuration / Test preferences, um den Belastungstest zu konfigurieren. Im Feld Disk Assignment können Sie vorgeben, ob Festplatte, CD-ROM-Laufwerk oder Diskettenlaufwerk getestet werden sollen. Die Länge des Tests bestimmen sie im Feld Times Test Run. Bei Action on Error bestimmen Sie, was der Rechner bei einem entdeckten Fehler tun soll. Der Test kann automatisch unterbrochen oder nach dem Abspielen eines Signaltons fortgesetzt werden.

Mit dem Befehl Configuration / Test duty cycles legen Sie fest, wie viele Testdurchläufe das Programm fahren soll. Die Voreinstellung ist 50. Sie kann für die zehn Diagnoseverfahren individuell geändert werden. Als Standard sind die Testroutinen Math, CDROM, MMX, RAM, 2D Graphics, 3D Graphics, Hard Disk und Floppy Disk eingeschaltet. Wichtig: Legen Sie eine Audio-CD ins CD-ROM-Laufwerk und eine Diskette ins Diskettenlaufwerk. Der Drucker sollte, wenn er getestet wird, eingeschaltet und mit Papier gefüttert sein.

Im Programmfenster drücken Sie den Button GO, um loszulegen. Ganz wichtig: Da das Programm einen Belastungstest durchführt, können im Extremfall einzelne PC-Komponenten komplett ausfallen. Bei Geräten, die schon eine Weile in Betrieb sind, besteht da keine Gefahr. Anders, wenn sie noch neu sind. Fertigen Sie also unbedingt ein Backup der wichtigsten Dateien an. Beginnt der Test, poppen überall kleine Fenster auf, die den Status der einzelnen Testverfahren zeigen. Während der Test läuft, sollten Sie den Computer nicht verwenden, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen.

Mit STOP kann der Test jederzeit abgebrochen werden. Nach Ende der Messungen wird im Programmfenster zunächst der CPU-Hersteller, die Taktfrequenz, der CPU-Typ und die Prozessor-Temperatur gelistet. Außerdem zeigt das Datenblatt, wann der Test durchgeführt wurde und wie lange er dauerte. Im Anschluss können Sie ablesen, zu welchen Ergebnissen das Programm bei den maximal zehn Testverfahren gekommen ist. Etwaige Fehler werden kurz kommentiert.

Mit dem Befehl File / Save test log wird das Ergebnis in einer BIT-Datei gespeichert, die sich jederzeit wieder neu in das Programm laden lässt. Mit File / Save as image kann das Ergebnis in einer GIF- oder BMP-Datei abgelegt werden. File / Print druckt das Datenblatt aus.


Im Angebot der SDC seit 28.05.02 (shu)

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