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Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte vor dem Einbau der Soundkarte ein komplettes Backup des Systems machen, oder wenigstens der wichtigsten Dateien. Grundsätzlich kann jede Änderung am Rechner das System durcheinanderbringen - sei es eine neue Karte oder ein neues Programm. Sollte mal etwas passieren, freuen Sie sich wie ein Schneekönig, wenn Sie eine Sicherungskopie haben. Einfach das Backup aufspielen und Ihr Rechner läuft, als wäre nichts geschehen. 
Der Einbau: So kommt die Karte in den PC
Schalten Sie als erstes den Computer mitsamt allen Peripheriegeräten wie Drucker und Monitor aus und ziehen Sie den Netzstecker vom Rechner ab. Bevor Sie sich an das Innenleben oder Ihre neue Soundkarte machen, müssen Sie sich erden, um eine eventuelle statische Aufladung Ihres Körpers abzubauen. Das ist sehr wichtig, weil ungewollte elektronische Impulse die empfindlichen PC-Bauteile beschädigen könnten. Um sich zu erden, müssen Sie einen Metallgegenstand berühren, zum Beispiel die Metallplatte an der Rückseite des PCs.
Nun schrauben Sie den PC auf und suchen nach einem freien PCI- oder ISA-Steckplatz (je nach Karte). Falls möglich, sollte sich der Steckplatz nicht direkt über oder unter einer weiteren Karte befinden. So gehen Sie sicher, dass die Soundkarte nicht durch Signale anderer Karten gestört wird. Entfernen Sie dann die Steckplatzabdeckung am gewünschten Steckplatz.
Jetzt ist es an der Zeit, die Soundkarte aus ihrer Verpackung zu holen. Aus Sicherheitsgründen müssen Sie dabei geerdet sein: Halten Sie die eine Hand an einen Metallgegenstand und fassen Sie die Karte nur an den Rändern an. Die Bauteile der Soundkarte dürfen während des ganzen Einbaus, nicht berührt werden.
Als nächstes wird die Anschlussleiste der Soundkarte genau über dem Sockel des gewünschten Steckplatzes platziert und die Karte in den Sockel gesteckt. Dazu müssen Sie schon etwas Kraft aufwenden. Es ist sehr wichtig, dass die Karte fest sitzt.
Ist die Karte 'drin', wird sie mit der Schraube, die vorher die Steckplatzabdeckung befestigt hatte, fixiert. Zum Schluss wird noch der analoge oder Audio-Ausgang des CD-ROM-Laufwerks mit den entsprechenden Anschlüssen der Soundkarte verbunden. Jetzt ist die Soundkarte fertig eingebaut und die PC-Gehäuseabdeckung kann wieder angebracht werden. 
Lautsprecher und Co: Der richtige Anschluss
Die Soundkarte kann ihre digitalen Toninformationen natürlich nicht selbst zu Gehör bringen. Dafür braucht es Lautsprecher. Die nötige Verbindung zwischen den beiden Geräten stellen Sie her, indem Sie die Boxen an die Rückseite der Karte anstöpseln. Am besten sehen Sie in der Anleitung der Soundkarte nach, welche Anschlüsse zur Verfügung stehen. Die aufgedruckten Bezeichnungen direkt auf der Karte sind oft nur schwer lesbar. Der Anschluss für das Verbindungskabel von den Lautsprechern, verbirgt sich meist hinter der Bezeichnung 'speaker'.
Bei Dolby-Surround-Karten gibt es spezielle Ausgänge an den Karten für die vorderen und hinteren Lautsprecher, sowie für den Subwoofer. Wer möchte, kann die Soundkarte nach dem selben System natürlich auch an eine Stereoanlage anschließen. Das spart Geld (für die Boxen) und klingt deutlich besser. Nachdem alle gewünschten Geräte an die Soundkarte angeschlossen sind, kann der PC wieder eingeschaltet werden. Allerdings empfiehlt sich eine kurze Kontrolle der Lautstärkeneinstellung der Lautsprecher - sonst kann's ganz schnell ganz laut werden. 
Die Software: Treiber und Zusatzsoftware installieren
Das Betriebssystem wird die Soundkarte in den meisten Fällen direkt als 'Multimedia Audio Device' erkennen und automatisch ein Dialogfenster für die Treibersuche öffnen. Mit einem Klick auf 'Weiter', wird die Suche gestartet. Jetzt müssen Sie nur noch den Anweisungen folgen: Legen Sie die Treiber-CD, die zu der Soundkarte gehört, in das CD-ROM-Laufwerk und geben Sie den entsprechenden Pfad, auf dem sich der richtige Treiber befindet, an. Beachten Sie, dass annähernd jedes Betriebssystem einen anderen Gerätetreiber für die Soundkarte benötigt. Ein Blick in die Anleitung des Produkts gibt Aufschluss über den korrekten Pfad für das jeweilige Betriebssystem. Ist das erledigt, klicken Sie erneut auf 'Weiter' und, sobald der Treiber gefunden ist, auf 'Fertigstellen'. J