Algorithmen basierte Empfehlungen und deren Wirkung auf Kinder und Jugendliche

Junge Menschen nutzen bereits ab dem Kleinkindalter eine Vielzahl von digitalen Diensten und Endgeräten. Dabei sind die angebotenen Inhalte, die Ergebnisse von Suchmaschinen, die interaktiven Kontakte und der Verlauf von Spielen durch Algorithmen gesteuert und abhängig von den zuvor erfassten Präferenzen, Profileinstellungen und Nutzungsgewohnheiten. Der Einfluss Algorithmen basierter Empfehlungen auf die Onlinegewohnheiten und das Verhalten von Kindern und Jugendlichen in analogen Kontexten sowie mögliche Wirkungen auf ihre Entwicklung sind bisher kaum erforscht. In der Veranstaltung sollen daher aus kinderrechtlicher Perspektive folgende Fragen aufgeworfen werden:

  • Was macht die Empfehlungen von Diensten wie Instagram und TikTok so attraktiv?
  • Wie gehen Jugendliche mit den Angeboten um und wie können ihre Nutzerautonomie und Selbststeuerungskompetenzen entlang ihrer sich entwickelnden Fähigkeiten gestärkt werden?
  • Wie kann das Potenzial Algorithmen basierter Empfehlungen für eine größere Diversität der Kindern und Jugendlichen online angebotenen Inhalte genutzt und so Meinungs- und Informationsvielfalt gestärkt werden?
  • Ob und wie kann das Prinzip des Vorrangs des Kindeswohl / best interest of the child in Empfehlungsalgorithmen berücksichtigt werden und welchen Beitrag kann dies zum Schutz der persönlichen Integrität von Kindern leisten?

Der Roundtable wird in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk durchgeführt.


Kooperationspartner: Deutsches Kinderhilfswerk

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