Veröffentlicht am: 02.10.15

Das ABC des Freien Wissens: K=Kollaboration. Ohne Zusammenarbeit keine Commons?

Veranstaltungsdatum:
08.10.15
Ab 19:00 Uhr
Einlass ab 18:30 Uhr.
Veranstaltungsort:
Wikimedia Deutschland e. V.
Tempelhofer Ufer 23-24
10963 Berlin
Veranstalter:
Wikimedia Deutschland e. V.
Teilnahmebeitrag:
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Anmeldung über die angegebene Mailadresse.
Webangebot:
https://wikimedia.de/wiki/Wikimedia-Salon_-_Das_AB
C_des_Freien_Wissens

Ob bei der Entwicklung einer Enzyklopädie oder einer Verfassung, oder bei der Herstellung von Commons im Allgemeinen: Wenn etwas Größeres und Außergewöhnliches entstehen soll oder wenn Menschen auf die bestehenden Verhältnisse Einfluss nehmen wollen, dann müssen sehr unterschiedliche Leute miteinander zusammenarbeiten, schreibt Mark Terkessidis in seinem aktuellen in seinem aktuellen Buch “Kollaboration'' Im Internet kann man so etwas täglich beobachten: JournalistInnen, Hacker, Medienschaffende, GründerInnen und Commons-AktivistInnen arbeiten in häufig offenen, transparenten und anschlussfähigen Projekten zusammen. Dabei gehen sie das Wagnis ein, sich im Prozess des gegenseitigen Beeinflussens und Lernens auch selbst zu verändern und zu wachsen.

Und so geht der digitale Boom mit einer Renaissance der Wissensallmende(so genannte Knowledge Commons) sowie einer Verbreitung von Werzeugen für "Jedermann" einher. All das verleiht der Idee der Kollaboration Flügel und prägt ihren zukunftsweisenden Charakter. Die vernetzten Gemeinschaftsprojekte erschöpfen sich dabei längst nicht nur in Open-Source-Anwendungen oder gemeinnützigen Tauschringen. Daten und Informationen, die wir ständig produzieren, können durch kollaborative Strukturen und, das ist neu, durch schnelle many to many-Effekte potenziell als öffentliches Wissen für alle denkbaren Zwecke genutzt werden.

Welches Potenzial haben vor diesem Hintergrund kollaborative Prozesse etwa für Wissensproduktion und -konsum? Durch welche Formen der Kollaboration entstehen Gemeingüter und Freies Wissen? Wie können kollaborative Prozesse in der digitalen Welt Qualitätsansprüchen gerecht werden? Oder den Schwierigkeiten dezentraler Strukturen? Und ab wann nervt Kollaboration nur noch und hemmt Entscheidungen eher, als sie demokratisch durchzusetzen?



Alle Angaben ohne Gewähr


Verwandte
Themenbereiche:
Bildungspolitik / Bildungswesen, Arbeitswelt, Mediennutzung allgemein, Vernetzung und Kooperation, Medienkompetenz, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren


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