Veröffentlicht am: 20.06.21

Südniedersachsen zu Besuch im virtuellen Gleichen!

Quelle: Stiftung Digitale Chancen

Screenshot von Podiumsdiskussion

Göttingen, 20.06.2021 Interessierte aus ganz Südniedersachsen haben am letzten Wochenende virtuell das digitale Dorfleben erkunden können. Das Reallabor Südniedersachsen hatte Vertreter*innen und Bürger*innen der Landkreise Göttingen, Goslar, Holzminden und Northeim zur virtuellen Konferenz auf der Plattform gather.town eingeladen. Hier konnten die Teilnehmenden - ähnlich wie in einem Videospiel - mit ihren Avataren im virtuellen Raum mit anderen Menschen in Kontakt kommen und an Vorträgen und weiteren Angeboten teilnehmen.

Am 19. Juni stand gleichen.digital im Mittelpunkt. Zum Abschluss des Projekts bremke.digital haben wir den Erfolg des Projekts in Bremke und der Gemeinde Gleichen gefeiert. Nach einem Grußwort von Anja Semmelrodt, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), die in Vertretung für MinDirig. Ralf Wolkenhauer, Leiter Unterabteilung Ländliche Räume, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) kam, haben sich das Projekt und Stefan Muhle, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, über die Erfolgsgeschichte des Modellprojekts bremke.digital ausgetauscht. In den anschließenden Workshops hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit sich zu Themen wie Datenschutz, Tipps & Tricks im DorfFunk u.v.m. zu informieren und miteinander in Kontakt zu treten. Für die musikalische Begleitung und Impressionen aus der Gemeinde sorgte die Gleichener Band L’uke.

Der zweite Tag der virtuellen Konferenz stand ganz im Zeichen der Zukunft der Digitalen Dörfer in den Landkreisen Göttingen, Goslar, Holzminden und Northeim. Vertreter*innen und Bürger*innen aus ganz Südniedersachsen kamen, um das digitale Dorfleben in Gleichen zu erkunden und zu schauen, wohin die Reise mit dem Projekt Digitale Dörfer Niedersachsen gehen kann. Matthias Wunderling-Weilbier, Niedersächsischer Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, eröffnete die virtuelle Konferenz mit einem Grußwort. „Maßgeschneiderte Kommunikationsangebote stärken die Daseinsvorsorge und tragen dazu bei, dass der ländliche Raum für die Bürger*innen attraktiv bleibt, nicht nur als Wohn-, sondern auch als Arbeits- und Wirtschaftsstandort. Ich freue mich, dass wir nach dem erfolgreichen Pilotprojekt die Digitalen Dörfer nun für die gesamte Region Südniedersachsen anbieten können“, so der Staatssekretär. In der anschließenden Podiumsdiskussion sprach Wunderling-Weilbier gemeinsam mit Jutta Croll (Vorstandsvorsitzende der Stiftung Digitale Chancen), Steffen Hess (Abteilungsleiter Digital Society Ecosystems, Fraunhofer IESE) und Manfred Kuhlmann (Gemeindebürgermeister Gleichen) über die Zukunft der Digitalen Dörfer Niedersachsen. „Die Menschen im Dorf sind es, die den Sozialraum in der ländlichen Region lebenswert machen", hebt Jutta Croll hervor, „gemeinsam mit den Kollegen von Fraunhofer IESE unterstützen wir sie dabei, das Angebot der Digitalen Dörfer in ihren Alltag zu integrieren und für die Gestaltung ihres Lebensraum zu nutzen.“ Im weiteren Verlauf der Konferenz konnten sich die Teilnehmenden in virtuellen Inforunden ausführlich über das Projekt Digitale Dörfer Niedersachsen informieren, miteinander in den Austausch treten und das digitale Dorfleben am Beispiel der Gemeinde Gleichen erkunden.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: www.digitale-doerfer-niedersachsen.de

Ansprechpartnerinnen

Dr. Carola Croll, ccroll@digitale-chancen.de und Wiebke Schäfer, wschaefer@digitale-chancen.de


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