Veröffentlicht am: 16.09.05

Studie belegt Papierverschwendung durch unnötige Ausdrucke

Quelle: PM Lexmark - Dietzenbach vom 14.09.05

Eine internationale Studie des Druckerherstellers Lexmark belegt, dass europaweit jährlich unbemerkt Kosten in Millionenhöhe für unnötige Ausdrucke entstehen. Über die ökologische Folgen sind sich die meisten Angestellten nicht im Klaren. Ein interessantes Detail: 34 % der Befragten in Deutschland drucken sich ihre E-Mails zum Lesen grundsätzlich aus.

Die von dem internationalen Druckerhersteller Lexmark initiierte Studie hat europaweit in Unternehmen das Verhalten der Mitarbeiter beim Drucken und Kopieren von Dokumenten untersucht. Die Untersuchung ergab, dass in Deutschland immerhin 6 % der am Arbeitsplatz erstellten Ausdrucke und Kopien nicht benötigt werden und ungelesen im Papierkorb verschwinden.

Dies entspricht zusammengenommen für deutsche Unternehmen einem Kostenvolumen von mindestens 169 Mio. Euro im Jahr. Aus ökologischer Sicht bedeutet dies, dass allein für in Deutschland unnötig erstellte Ausdrucke jährlich fast 500.000 Bäume gefällt werden.

Interessant sind die nationalen Unterschiede: Am sorglosesten sind Mitarbeiter in Italien und England, die 17 % aller von ihnen getätigten Ausdrucke als unnötig beschreiben. Die Deutschen produzieren mit nur 6 % unnötigen Ausdrucken und Kopien am wenigsten Abfall. Und obwohl fast die Hälfte, nämlich 48 %, der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen bis zu 50 Seiten täglich drucken und Deutschland beim Druckvolumen mit 192 Mrd. Seiten im Jahr die Spitzenposition unter den fünf Vergleichsländern innehat, ist wohl kaum einem Unternehmen oder Mitarbeiter die wirtschaftliche und ökologische Dimension der Papierverschwendung bewusst. Ein interessantes Detail der Studienergebnisse: 34 % der Befragten in Deutschland drucken sich ihre E-Mails zum Lesen grundsätzlich aus.

So sagen immerhin 15 % der Befragten in Deutschland und 8 % in England, dass sie alles ausdrucken, was sie geschickt bekommen. In Frankreich druckt jeder fünfte Mitarbeiter alles aus. Erstaunlich ist, dass 34 % der Befragten in Deutschland ihre E-Mails zum Lesen grundsätzlich ausdrucken.

"Die Kosten für die Erstellung von Dokumenten betragen nach Analystenschätzungen zwischen 1 und 3 % des Umsatzes von Unternehmen. Damit wird deutlich, dass dieser Bereich für die meisten Unternehmen einen erheblichen Kostenfaktor darstellt", erklärt Udo Schlauch, Marketingdirektor Lexmark Deutschland. "Die Tatsache, dass ein großer Teil der ausgedruckten Dokumente niemals genutzt wird, sollte die Finanzexperten in den Unternehmen nachdenklich machen. Bisher kennen nur wenige die tatsächlichen Kosten der Dokumentenausgabe in ihrem Unternehmen. Und noch weniger denken darüber nach, wie viel unnötige Ausdrucke entstehen und welche Kosten diese verursachen!"

Lexmark möchte mit dieser Studie auf die von ihnen vertriebenen Multifunktionslösungen und Consulting-Angebote aufmerksam machen.

Die Studie wurde von Ipsos Global im April 2005 erstellt.


Mehr erfahren Sie unter:
www.lexmark.de/uncomplicate...

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