Veröffentlicht am: 02.03.18

DAK-Studie zur Nutzung von „WhatsApp, Instagram und Co.“

Jugendliche am Handy

Die Krankenkasse DAK veröffentlichte eine Studie (PDF, 28 MB), die das Nutzungsverhalten in Sozialen Medien von zwölf bis 17 Jährigen untersucht. Bezogen auf die Intensität der Mediennutzung beantworteten die Heranwachsenden einen Fragebogen mit neun Fragen. Bei mehr als fünf positiven Antworten wird ein problematisches Verhalten angenommen. Gemäß eines niederländischen Kriterienkatalogs (Social Media Disorder Scale) wird hierbei von Sucht gesprochen.

Ein Ergebnis der Studie ist, dass 97,4 % der Befragten kein suchtartiges Verhalten aufweisen. Nur ein Teil der Befragten (2,6 %) ließ ein problematisches Verhalten erkennen. Letzteres zeigt deutlich auf, dass einerseits Kinder und Jugendliche noch stärker über ihr mediales Nutzungsverhalten lernen müssen und andererseits auch Erwachsene Informationen benötigen, warum Soziale Medien Heranwachsende faszinieren und ab wann ein Verhalten problematisch ist. Das Initiativbüro hat sich beispielsweise in einer Online-Konferenz mit der Frage beschäftigt, ob das Internet süchtig machen kann. Die Aufzeichnung der Online-Konferenz finden Sie unter: Immer on - Mediennutzung von Kindern verstehen und gut begleiten

Weitere Informationen

Hintergrundartikel

Praxisbeispiele





Logo der Kampagne 'Gutes Aufwachsen mit Medien'

Initiativbüro "Gutes Aufwachsen mit Medien"








Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Soziale Netzwerke