Veröffentlicht am: 31.08.16

Das Initiativbüro stellt sich dem Publikum vor




In diesem Sommer stellte sich das Initiativbüro der Fachöffentlichkeit mit einem Auftaktworkshop, mit einer Online-Konferenz für Netzwerke sowie mit einem Informationsstand beim Tag der offenen Tür im Bundesfamilienministerium vor.

Start des Dialogforums

Den Anfang machte der Auftaktworkshop für das Dialogforum „Gutes Aufwachsen mit Medien“ im Bundesfamilienministerium. Das Dialogforum solle als ein „Ort des offenen Austausches zwischen Bildungsverantwortlichen aus Bund und Ländern sowie Expertinnen und Experten der medienpädagogischen Praxis etabliert werden“ so Adrian Liebig, Projektleiter des Initiativbüros und ergänzt: „Das Dialogforum könne helfen, Themen zu setzen und daran zu arbeiten, die wichtig sind um alle Bevölkerungsgruppen auf den Weg in die Digitalisierung mitzunehmen. Das Büro mit seinen Angeboten ist als eine Anlaufstelle für den Einstieg in die Medienerziehung zu verstehen.“ Insgesamt bot das erste Dialogforum den Teilnehmenden bereits sehr gute Möglichkeiten zum Austausch, Feedback und Diskussion. Im Fokus standen insbesondere die Auseinandersetzung mit neuen Forschungsergebnissen zur elterlichen Perspektive auf die kindliche Mediennutzung und die Rahmenbedingungen und Anforderungen für die Gründung lokaler, medienpraktischer Netzwerke.

Online weiterbilden

Ein weiterer Ansatz wurde mit der ersten Online-Konferenz zum Thema „Lokale Netzwerke für ein Gutes Aufwachsen mit Medien“ beschritten. Trotz Sommerferien nahmen über 30 Aktive aus den Praxisbereichen Medienpädagogik, Bibliotheken, Familienberatung und Behörden teil und erhielten einen Einblick in die Pläne des Initiativbüros zur Initiierung neuer lokaler, medienpraktischer Netzwerke.

Die Grundidee eines solchen Netzwerkes ist, dass bestehende Einrichtungen mit wenig Expertise im Bereich der Medienerziehung durch Zusammenarbeit mit medienpädagogischen Netzwerken sich diese Expertise aufbauen. Um ein solches Netzwerk möglichst praktisch zu erklären, stellte der Caritasverband Rhein-Wied-Sieg e.V. sein bereits bestehendes Netzwerk „Alles Medien oder was?“ vor. Außergewöhnlich an diesem Netzwerk ist sein Aktionsfeld, der ländliche Raum. Während der Konferenz nutzten die Teilnehmenden ein zugeschaltetes Chatmodul für Nachfragen und Anregungen und interessierten sich insbesondere für die Frage, wie man Netzwerke langfristig nachhaltig aufstellt, auch ohne finanzielle Förderung.

Tag der offenen Tür in Berlin

Jährlich am letzten Wochenende im August öffnen sich Türen und Tore der Bundesregierung. In diesem Jahr war das Initiativbüro das erste Mal dabei und präsentierte sich gemeinsam mit den Partnern Schau Hin! und dem Deutschen Multimediapreis mb21 im Bundesfamilienministerium am Stand „Gutes Aufwachsen mit Medien“. Trotz hochsommerlicher Temperaturen lösten die kleinen und großen Besucher u.a. Quizfragen zu Medien und informierten sich über hilfreichen Tipps und Ratgeber zur Medienerziehung. Zu den Besuchern gehörten auch der Staatssekretär Dr. Ralf Kleindieck und die Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks, die sich über die Angebote der Initiative informierten.

Die Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ plant weitere, regelmäßige Dialogforen und Online-Konferenzen, um die angeregten Kooperationen zu intensivieren und weiter zu entwickeln. Die nächste Online-Konferenz wird am 26.09. von 16-17 Uhr stattfinden.





Logo der Kampagne 'Gutes Aufwachsen mit Medien'

Initiativbüro "Gutes Aufwachsen mit Medien"


Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Inklusion, Medienkompetenz, Medienkompetenz