Veröffentlicht am: 06.12.16

Welche Spiele sind kindgerecht, welche nicht?

Zwei Kinder an der Spielekonsole

Computerspiele sind ganz selbstverständlich im Alltag von Kindern und Jugendlichen integriert. Eltern und pädagogische Fachkräfte machen sich bei dem Thema oft Sorgen, Stichwort „Killer-Spiele“ oder Spielsucht. Bei der Vielfalt der Spiele ist es schwer den Überblick zu behalten.
Spieleratgeber können dabei unterstützen, Fragen zu beantworten und helfen eine differenzierte Haltung zu entwickeln. Wir zeigen Ihnen hier eine Auswahl an wertvollen Ratgebern, die einen Einblick in die Welt der Computerspiele geben:

Spieleratgeber für Eltern und pädagogische Fachkräfte

Um den ständigen Entwicklungen der Online-Spiele standzuhalten, empfiehlt sich der Spieleratgeber NRW von der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW (fjmK). Hier sind Spielbeurteilungen von Jugendlichen veröffentlicht, die unter Anleitung erfahrener Medienfachkräfte erstellt wurden. Familien, pädagogische Fachkräfte aus Schule und Jugendhilfe finden hier Trends und Hintergrundinformationen. Auf der übersichtlichen Webseite können Online-Spiele recherchiert und medienpädagogische Beurteilungen eingesehen werden. Fachkräfte können sich auch über Praxisprojekte informieren und sich inspirieren lassen.

Dem Konzept der Online-Aufklärung folgt auch spielbar.de. Hier sind aktuelle Entwicklungen auf dem Spielemarkt, Hintergrundartikel und Spielbesprechungen veröffentlicht. Die Broschüre „Faszination Computerspiele. Basisinformationen und praktische Tipps zum pädagogischen Umgang mit Computerspielen“ wurde in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung erstellt. Im Heft sind Inhalte über Gaming, Jugendschutz und den Umgang mit Computerspielen für Eltern und Fachkräfte benutzerfreundlich aufbereitet. Es bietet ein Orientierungswissen zu Computerspielen, das möglichst vorurteilsfrei vermittelt wird.

Spezielle Elternratgeber

Der Elternratgeber zum Thema Computerspiele wurde von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle und der Stiftung digitale Spielkultur kürzlich herausgegeben. In der Broschüre wird beschrieben, wie wichtig ein verantwortungsvoller und reflektierender Umgang mit Computerspielen, insbesondere bei Kindern ist. Probleme aus dem Erziehungsalltag werden aufgegriffen und Handlungsempfehlungen gegeben. Der besondere Fokus liegt auf der Zielgruppe Vorschulkinder.

Auch die Broschüre von SCHAU HIN! „Kindergerechter Umgang mit Games. Tipps & Anregungen für Eltern“ richtet sich an Eltern. Diese stellt kurz und übersichtlich Handlungsempfehlungen zur altersgerechten Spieldauer, Begleitung in der Welt der elektronischen Spiele sowie zur Kindgerechtheit vor.

In aller Kürze sind ebenfalls allgemeine Tipps in dem Flyer von klicksafe „Digitale Spiele-Tipps für Eltern“ gelistet. Zwölf Hinweise von „Vereinbaren Sie gemeinsam Regeln“ bis zu „Sensibilisieren Sie Ihr Kind bezüglich der Weitergabe persönlicher Daten“ bieten das kleine 1x1 der Handlungsempfehlungen für Eltern beim Umgang von Kindern mit Computerspielen.

Material für pädagogische Fachkräfte

Die Broschüre „Elternabende Computerspiele. Handreichung für Referentinnen und Referenten“von klicksafe in Zusammenarbeit mit dem Spieleratgeber NRW sowie der Initiative Eltern+Medien richtete sich an pädagogische Fachkräfte, die Kinder und Jugendliche ab dem Kindergartenalter begleiten. Das Heft enthält Tipps und Anregungen, um medienpädagogische Elternabende im Bereich Computerspiele durchzuführen. Es werden Methoden für die Vermittlung inhaltlicher Schwerpunkte und der souveräne Umgang mit Sorgen und Fragen der Eltern geschult.





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