Ria Hinkens Kolumne: DiGA-Selbstcheck

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Seit Oktober 2020 können Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) verschreiben. Die Kosten dafür übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Aktuell sind 57 Anwendungen im offiziellen Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet.

Fast alle gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Gesundheits-Apps, sofern diese zugelassen sind und entweder von einem Arzt verschrieben oder direkt von der Krankenkasse genehmigt wurden. Das Angebot reicht von A wie actensio (zur Behandlung von Bluthochdruck) bis Z wie zanadio (zur Unterstützung bei Adipositas). Da nicht jede App von jeder gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird, empfiehlt es sich, vorab bei der eigenen Krankenkasse Informationen einzuholen.

Mit dem DiGA-Selbstcheck könnt ihr prüfen, ob eine passende App für eure Bedürfnisse zugelassen ist.

DiGA Selbstcheck: App auf Rezept – Ist das etwas für mich?
https://healthon.de/diga-selbstcheck 

Die telamed-App der Uniklinik Freiburg ist kostenfrei verfügbar. Sie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rückenschmerzen oder Bluthochdruck. Die zahlreichen Kochrezepte, die ebenfalls über die App angeboten werden, sind einfach nachzukochen und sehr lecker.

telamed-App:https://www.tala-med.de/

Herzliche Grüße
Ria

🎙️ Das war ein Beitrag von Ria Hinken, Trainerin für Digitalkompetenzen im Alter https://alterskompetenz.info/