Organisationen fordern Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt an Kindern

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Mit einem offenen Brief wenden sich über 100 Organisationen und Einzelpersonen an Entscheidungsträger*innen auf europäischer Ebene, um den Schutz und die Bekämpfung sexueller Gewalt gegen Kinder im digitalen Umfeld wirksam anzugehen. Die Unterzeichnenden fordern die Mitglieder des Europäischen Parlaments sowie die Mitglieder des Europäischen Rates „eindringlich auf, die Online-Sicherheit von Kindern an erste Stelle zu setzen und wirksame, robuste Gesetze zu verabschieden, um sexualisierte Gewalt gegen Kinder und sexuelle Ausbeutung in ganz Europa wirksam zu bekämpfen.“ In dem Schreiben wird darauf verwiesen, dass „Europa weiterhin ein sicherer Hafen für Täter*innen bleibt“, wenn keine robuste Regulierung verabschiedet wird. Damit verweisen die Organisationen auf die seit über drei Jahren laufenden Verhandlungen über den Entwurf für die Verordnung zur Prävention und Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs an Kindern, welche sich aktuell im politischen Prozess zwischen Europäischer Kommission, Europäischen Rat und Europäischen Parlament (Trilog) befindet.  

Der offene Brief, welcher auch durch die Stiftung Digitale Chancen unterzeichnet wurde, kann hier eingesehen werden.


Torsten Krause, SDC