Ärztliche Videosprechstunden können lange Wege und Wartezeiten einsparen.
Das kann zum Beispiel die Begutachtung einer Operationswunde sein, die weitere Behandlung einer bekannten Erkrankung oder ein Gespräch mit einem Psychotherapeuten. Videosprechstunden sind besonders für Menschen auf dem Land eine gute Alternative, weil es dort immer weniger Landarztpraxen gibt. Auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen sind Videosprechstunden hilfreich.
Wer bietet Videosprechstunden an?
Grundsätzlich können alle Arztgruppen Behandlungen per Videochat oder Telefon anbieten. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für den digitalen Arztbesuch. Wenn eure Hausärztin oder euer Hausarzt keine Videosprechstunden anbietet, könnt ihr auch bei eurer Krankenkasse erfahren, welche Ärztinnen und Ärzte das tun.
Das braucht ihr für eine Videosprechstunde:
- Einen Computer, Laptop, Tablet oder ein Smartphone mit Bildschirm.
- Eine Webcam, ein Mikrofon und Lautsprecher – neuere Geräte haben das meist schon eingebaut.
- Ganz wichtig ist eine stabile Internetverbindung. Das kann besonders in ländlichen Gegenden schwierig sein.
Die Arztpraxis, die Videosprechstunden anbietet, arbeitet mit einem Dienstleister zusammen. Dieser sorgt dafür, dass eure Daten sicher sind und nicht in falsche Hände geraten. Vor der Videosprechstunde muss euch der Arzt oder die Ärztin über den Datenschutz informieren.
Videosprechstunden dürfen grundsätzlich nicht aufgezeichnet werden.
Hier ist die Liste der Kassenärztlichen Vereinigung zu zertifizierten Anbietern. Stand 09.01.2026
Herzliche Grüße
Ria
🎙️ Das war ein Beitrag von Ria Hinken, Trainerin für Digitalkompetenzen im Alter https://alterskompetenz.info/