Forum Informations- und Nachrichtenkompetenz: Vernetzung für eine starke Demokratie

Collage: Links Gruppenbild der Organisator*innen, rechts Nancy Faeser bei ihrem Impuls auf dem Forum Informations- und Nachrichtenkompetenz

Vernetzung ist das Gebot der Stunde. Mit diesem Appell eröffnete Nancy Faeser, Bundesministerin a. D., das Forum Informations- und Nachrichtenkompetenz am 25. September 2026. Sie betonte die Bedeutung von Informationskompetenz für unsere Demokratie, die angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen wichtiger denn je ist.

Das Forum wurde gemeinsam vom Deutschen Bibliotheksverband e. V. (dbv), dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin (IBI), der Stadtbibliothek Wuppertal, der Stiftung Kinder forschen und der Stiftung Digitale Chancen organisiert und durchgeführt.

Rund 30 Expert*innen aus Medienpädagogik, kultureller Bildung, Wissenschaft, Politik und MINT-Bildung kamen zusammen, um sich über bestehende Angebote zur Förderung der Informations- und Nachrichtenkompetenz auszutauschen. Im Mittelpunkt stand die Frage, was es braucht, um diese Kompetenzen nachhaltig zu stärken. Dabei wurden insbesondere drei Handlungsbedarfe deutlich: eine stärkere Priorisierung, mehr Sichtbarkeit und eine bessere Vernetzung bestehender Angebote und Akteur*innen. Vor allem für den Austausch und die Vernetzung bot das Forum einen wichtigen Raum.

Austausch und Vernetzung fortsetzen

Das Forum knüpfte an eine digitale Austauschrunde im Januar 2026 an, bei der bereits der Wunsch nach mehr Austausch und Vernetzung zum Thema Informations- und Nachrichtenkompetenz geäußert worden war. Mit der Veranstaltung im September wurde dieser Bedarf aufgegriffen und der Dialog fortgeführt.

Neben dem fachlichen Austausch diskutierten die Teilnehmenden intensiv darüber, in welchen Formaten oder Strukturen die Zusammenarbeit künftig fortgesetzt werden könnte. Damit lieferte das Forum nicht nur neue Impulse für die Förderung von Informations- und Nachrichtenkompetenz, sondern eröffnete auch Perspektiven für eine stärkere Vernetzung der beteiligten Akteur*innen.

Nach dem Forum ist also vor einem möglichen nächsten Forum.