Digitale Dörfer startet zusätzliches Informationsangebot

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Landbevölkerung, Digitale Dörfer Niedersachsen, Pressemitteilung, Digitale Inklusion, ländliche Räume, national

Göttingen, 18.01.2022 Das im April 2021 gestartete Teilhabeprojekt Digitale Dörfer Niedersachsen hat eine neue Möglichkeit zur digitalen Beteiligung: Am heutigen Donnerstag (20. Januar) ging mit den Niedersächsischen LandNews ein weiterer Bestandteil des Projekts online. Über die Webseite www.niedersachsen.digitale-doerfer.de können haupt- und ehrenamtliche Akteur*innen auf kommunaler oder Landkreisebene ab sofort Informationen und Ankündigungen veröffentlichen. Die Beiträge können online oder über die DorfFunk-App der Digitalen Dörfer abgerufen werden.

Das neue Informationsportal soll das Projekt weiter abrunden. Die Digitalen Dörfer sollen digitale Kommunikation in ländlichen Räumen aufbauen und mit niedrigschwelligen Angeboten und ortsbezogener Kommunikation die dörfliche Gemeinschaft stärken. Nach dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Programm Land.digital geförderten Modellprojekt bremke.digital und dem anschließenden Transfer auf die Einheitsgemeinde Gleichen, werden die digitalen Dörfer derzeit in Südniedersachsen ausgerollt. Die Stiftung Digitale Chancen und das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) leiten das vom niedersächsischen Regionalministerium geförderte Projekt Digitale Dörfer Niedersachsen. Kommunen in Südniedersachsen können Angebote der Plattform kostenlos nutzen. Ein in Göttingen angesiedeltes Reallabor entwickelt zusammen mit Akteur*innen vor Ort die Angebote der Digitale-Dörfer-Plattform weiter.

Die Niedersächsischen LandNews sollen einen direkten Draht zwischen den Akteur*innen aus Verwaltung und Ehrenamt in die Bürger*innenschaft knüpfen, erklärt Jutta Croll, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Digitale Chancen: „Es gibt nicht den einen ländlichen Raum, sondern viele dörfliche Gemeinschaften in Niedersachsen. Die dort lebenden Menschen haben gemeinsame Interessen und befassen sich mit übergreifenden Themen wie Mobilität und Versorgung; dafür bieten die Niedersächsischen LandNews nun eine neue Plattform“, sagte Croll. Interessierte Bürger*innen und kommunale Vertreter*innen können sich beim Reallabor melden.

Niedersachsens Regionalministerin Birgit Honé sieht in den Digitalen Dörfern eine Perspektive, die Dorfgemeinschaften zu stärken. „Wir schaffen in Südniedersachsen digitale Dorfplätze, auf denen sich die Menschen austauschen und vernetzen können. Wir wollen dieses Angebot perspektivisch gerne den Dörfern in ganz Niedersachsen anbieten“, sagte Honé.

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