AMeLiE Partnermeeting in Timisoara

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Ende März fand das zweite persönliche Treffen des AMeLiE Projektkonsortiums statt - in Timisoara, Rumänien. Gastgeber und Organisator des Meetings war unser rumänischer Projektpartner, Fundatia EOS - Educating for an Open Society.

 

 

Das Meeting wurde vor allem dafür genutzt, um über den aktuellen Stand sowie die nächsten Schritte im Projekt zu sprechen. Dabei ging es vor allem um eine erste Evaluation der Pilotphase, in der pro Partnerland fünf Schulen die entwickelte AMeLiE-Lernplattform sowie die Arbeitsmaterialien für den Unterricht in ihren Klassen testen sollten. <br/>

Das Feedback der teilnehmenden Lehrkräfte war für das Projektkonsortium sehr wertvoll und hilft, die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit der Plattform zu verbessern und diese noch besser auf die Bedürfnisse der Lehrer*innen anzupassen. So wurden im Rahmen des Meetings einige Optimierungen beschlossen, die in den nächsten Wochen umgesetzt werden sollen. Im nächsten Schritt soll die Plattform für alle interessierten Schulen und Lehrkräfte geöffnet werden und ein europaweites Schulnetzwerk gegen Hate Speech im Netz entstehen.

 

 

Darüber hinaus stand das Meeting ganz im Zeichen der bevorstehenden Kommunikationskampagnen gegen Hass im Netz, die von den am Projekt teilnehmenden Schulen ab April jeden Monat - zum sogenannten „Kind Speech Day“ organisiert werden sollen. Ziel der Kampagnen ist es, innerhalb der Schulen aber auch darüber hinaus auf das Thema Hate Speech aufmerksam zu machen und sich für einen freundlichen, respektvollen und toleranten Umgang miteinander - online und offline - einzusetzen. Dazu können die Lehrkräfte gemeinsam mit ihren Schüler*innen Social Media Posts gestalten, Videos aufnehmen, Plakate kreieren, einen Tag der offenen Tür organisieren und vieles mehr. Die Schulen mit den besten Kampagnen werden ausgezeichnet - sie gewinnen eine Reise in eine europäische Hauptstadt und können dort an einem internationalen Event zum Thema Hate Speech teilnehmen.

 

Neben diesen wertvollen inhaltlichen Abstimmungen, die den Weg für die nächsten Schritte im Projekt ebneten, gab das Meeting in Rumänien aber auch die Gelegenheit zum sozialen und kulturellen Austausch - Komponenten, die bei rein virtuellen Treffen oft zu kurz kommen: So organisierten die Gastgeber für alle Projektpartner eine geführte Tour durch das schöne Timisoara. Dabei erhielten die Partner spannende Einblicke in die Geschichte der Stadt: Timisoara war seit jeher ein Treffpunkt für viele verschiedene Ethnien (rumänisch, serbisch, ungarisch, deutsch, österreichisch, bulgarisch) und Religionen (orthodox, katholisch, protestantisch, jüdisch) und ist somit ein hervorragendes Beispiel für Interkulturalität, Toleranz und gegenseitigen Respekt - Werte, die auch in unserem AMeLiE Projekt groß geschrieben werden.

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