Die Workshopkonzepte von QueeResilience bieten praxisnahe Materialien für die Arbeit mit Jugendlichen zu Themen wie digitalem Minderheitenstress, Hate Speech, Cybermobbing, Desinformation, Safe Spaces, Community Management, digitalem Wohlbefinden und Queer Joy. Die Module verbinden digitale Medienbildung und soziale-emotionale Kompetenzen und unterstützen Jugendliche dabei, digitale Räume kritisch, sicher und selbstbestimmt zu nutzen. Durch interaktive Methoden, Reflexionsübungen und kreative Ansätze fördern die Workshops Resilienz, Medienkompetenz, Empathie und Handlungssicherheit im Umgang mit Diskriminierung und Belastungen im digitalen Raum.

Die Workshops sind in drei Bereiche eingeteilt:

  • A: Risiken und Stressoren
  • B: Potenziale und Nutzen
  • C: Digitales Engagement

Die Workshopkonzepte sind insbesondere für non-formale Jugend(sozial)arbeit und Medienpädagogik nutzbar, eignen sich aber auch als Unterrichtsmaterial. Die Konzepte sind explizit als Vorschlag und Ideenanstoß gedacht, können und sollen also je nach Nutzungskontext und Zielgruppen angepasst werden.

Die Workshops wurden vom QueeResilience-Projektkonsortium entwickelt. Die Pilotierung fand in (queeren) Jugendgruppen und Schulklassen in den vier Partnerländern statt und die Erkenntnisse und Rückmeldungen der Pilot-Sessions flossen in die finalen Versionen der Konzepte ein. Die deutschen Pilot-Sessions wurden mit der Unterstützung des queeren Jugendtreffs gut so. aus Mannheim sowie der Medienpädagogin Marie-Therese Stedry von Waldspatz-Medien durchgeführt. 

Module A: Risiken und Stressoren

Der Workshop “Digitaler Minderheitenstress” vermittelt ein grundlegendes Verständnis von digitalem Minderheitenstress und zeigt auf, wie digitale Räume sowohl Belastung als auch Unterstützung für queere Jugendliche sein können.

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Der Workshop “Intersektionalität verstehen” vermittelt ein Verständnis dafür, wie sich unterschiedliche Diskriminierungsformen in digitalen Räumen überschneiden und gegenseitig verstärken können.

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Der Workshop “Hate Speech” vermittelt Strategien, um LGBTQ+-bezogene Hate Speech online zu erkennen, ihre Auswirkungen zu verstehen und sicher sowie solidarisch darauf zu reagieren.

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Der Workshop “Desinformation zu LGBTQ+ Themen” stärkt die Fähigkeit, Desinformation zu LGBTQ+-Themen zu erkennen, kritisch zu hinterfragen und sich emotional vor manipulativen Online-Inhalten zu schützen.

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Der Workshop “Cybermobbing” vermittelt Strategien zum Erkennen, Einordnen und Bewältigen von Cybermobbing und stärkt Jugendliche darin, sich selbst und andere in digitalen Räumen zu schützen und zu unterstützen.

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Module B: Potenziale und Nutzen

Der Workshop “Digitale Balance” unterstützt Jugendliche dabei, digitale Medien bewusst als Ressource für Wohlbefinden, Selbstfürsorge und Resilienz zu nutzen und belastende Online-Dynamiken besser auszugleichen.

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Der Workshop “Community-Manager*innen werden” vermittelt, wie digitale Communities aktiv moderiert und gestaltet werden können, um sichere, inklusive und unterstützende Räume für queere Jugendliche zu schaffen.

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Der Workshop “Digitale Schutzräume” befähigt Jugendliche, digitale Safe Spaces mitzugestalten und durch Regeln, Moderation und inklusive Kommunikation zu mehr Sicherheit und Zugehörigkeit in Online-Communities beizutragen.

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Module C: Digitales Engagement

Der Workshop “Digitales Allyship” stärkt Jugendliche darin, digitales Allyship bewusst und sicher umzusetzen, um LGBTQ+-Personen online solidarisch zu unterstützen und Hass verantwortungsvoll entgegenzutreten.

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Der Workshop “Hate neu framen” zeigt, wie queere Jugendliche durch Humor, Reframing und die kreative Nutzung von Memes Hate Speech in empowernde Botschaften und Queer Joy verwandeln können.

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