DigiAssist - Digitalassistenz für Menschen mit Behinderungen in besonderen Wohnformen

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Über das Projekt

Die Vorstellung des Projekts ist in einfacher Sprache geschrieben.

„Digitalassistenz“ ist ein Forschungsprojekt. 

Was möchten wir herausfinden?

Wir untersuchen, ob und wie Menschen mit Behinderungen, die in besonderen Wohnformen leben, das Internet nutzen.

Was sind besondere Wohnformen?

In besonderen Wohnformen erhalten Menschen Unterstützung. Zu diesen Wohnformen gehören:

  • Ambulant betreutes Wohnen
  • Gemeinschaftliche Wohnformen
  • Begleitetes Wohnen in Gastfamilien
  • Inklusive WGs

Diese Liste haben wir von der Theodor Fliedner Stiftung übernommen.

Wie gehen wir in unserem Forschungsprojekt vor?

Wir interviewen die Menschen, die in besonderen Wohnformen leben. Wir fragen sie beispielsweise, ob sie das Internet nutzen und ob sie das alleine machen oder ob ihnen jemand hilft. Wir interviewen auch die Betreuer und Betreuerinnen. Für diese Interviews erstellen wir vorher einen Fragebogen. 

Warum untersuchen wir Menschen in besonderen Wohnformen?

Menschen, die in besonderen Wohnformen leben, haben das Recht auf Unterstützung. Es gibt deshalb Betreuer oder Betreuerinnen, die ihnen bei verschiedenen Aufgaben helfen. Beispielsweise beim Einkaufen, beim Besuch von Konzerten oder bei Terminen in Behörden. Das Sozial-Gesetz-Buch bezeichnet solche Hilfe als „Assistenz“.

Diese Assistenz hilft Menschen in besonderen Wohnformen dabei, ihren Alltag selbst bestimmen zu können.

Das Internet gehört mittlerweile fest zum Alltag. Daher muss es auch Menschen geben, die bei der Benutzung des Internets helfen. Wir nennen eine solche Unterstützung Digital-Assistenz

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Dr. Carola Croll
ccroll@digitale-chancen.de

Ziel des Projekts

Menschen in besonderen Wohnformen haben das Recht, das Internet zu nutzen. Wir möchten herausfinden, ob sie das tatsächlich tun.

Es kann sein, dass manche Menschen in besonderen Wohnformen das Internet nicht nutzen. Wenn das der Fall ist, wollen wir herausfinden, warum das so ist. 

Wir werden dann zusätzlich untersuchen, ob ihnen eine Digital-Assistenz helfen könnte. 

Wir haben also drei Ziele: 

  1. Wir möchten erforschen, ob Menschen in besonderen Wohnformen das Internet nutzen.
  2. Wenn sie das Internet nicht nutzen, wollen wir die Gründe herausfinden.
  3. Wir untersuchen, ob und wie eine Digital-Assistenz helfen kann.

Es gibt verschiedene Arten von Digital-Assistenz:

  • Bevollmächtigte Assistenz: Der Betreuer oder die Betreuerin setzt die Wünsche der betreuten Person um.
  • Digitale Betreuung: Hier nutzen Menschen in besonderen Wohnformen das Internet zusammen mit einem Betreuer oder einer Betreuerin.
  • Qualifizierende Assistenz: Ein Betreuer oder eine Betreuerin bringt einem Menschen bei, das Internet selbst zu nutzen.

Forschungshypothese 

Eine Forschungshypothese ist eine Vermutung, die man hat, bevor man eine Untersuchung durchführt. Man braucht eine solche Vermutung, um Forschungen beginnen zu können. Diese Vermutung wird dann im Verlauf der Untersuchung bestätigt oder widerlegt.

Unsere Vermutung besteht aus drei Teilen: 

  1. Wenn Menschen in besonderen Wohnformen das Internet nutzen, haben sie mehr Teil am gesellschaftlichen Leben.
  2. Einige Menschen in besonderen Wohnformen nutzen das Internet nicht und haben keine Digital-Assistenz.
  3. Hierfür gibt es verschiedene Gründe: Es ist nicht in allen besonderen Wohnformen Digital-Assistenz vorhanden. Manche Menschen wissen nicht, dass sie eine solche Digital-Assistenz nutzen können.

In der Umsetzung dieses Projekts leisten wir einen Beitrag zur Verwirklichung folgender Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen:

Förderprogramm

gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

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